Archiv

In unserem Archiv zeigen wir Ihnen vergangene Highlights.

16. Januar 2o11 - "WHISKY-TASTING No. 45"

"WHISKY-TASTING No. 45" - DAS SPECIAL: "The Blending Game"

Am Sonntag, dem 16. Januar 2o11, führten wir in der Whisky-Stube der "No.2 - Die Altstadtkneipe" ein außergewöhnliches Tasting durch: "THE BLENDING GAME"...
Bei dieser limitierten Sonder-Veranstaltung (nur 12 Teilnehmer!!!) erklärte uns Dietmar Schmitz, Mitarbeiter der "Seven Spirits GmbH & Co. KG", welche Single Malts und Grains im BLACK BOTTLE enthalten sind und wie dieser Blend seinen Siegeszug rund um die Welt antrat...
Wir verkosteten also einen Single Grain, einen Highland Malt, einen Speyside Malt, einen Lowlander und einen getorften und einen ungetorften Islay Malt...
Danach verkosteten wir den schottischen Blended Whisky "Black Bottle"... Der wurde 1879 vom schottischen Teehändler Gordon Graham kreiert. Graham hatte diesen einmalig guten Tropfen eigentlich nur für sein Privat-Vergnügen erzeugt - doch der Erfolg seines wundevoll sanften und absolut charakteristischen Islay-Whisky´s war so durchschlagend, daß er das Teewasser bald stehen ließ und sich ausschließlich der Brennerei widmete... 
Danach gab es Kostproben von:
BUNNAHABHAIN; OA (12 yrs.) 43,o Vol.-%
BUNNAHABHAIN "Toiteach"; OA (46,o Vol.-%)
BUNNAHABHAIN; OA (18 yrs.) 4o,o Vol.-%...

www.seven-spirits.de
Und dann begann das herrliche und wundervoll amüsante Spiel - "THE BLENDING GAME"... Jeder Teilnehmer versuchte aus den zu Beginn verkosteten Bestandteilen, einen eigenen Blend zu kreieren... Dabei mußte natürlich (!) immer wieder verkostet und verbessert, erneut verprobt und ergänzt, nachgebessert und wiederum verprobt werden...
Als jeder SEINEN BLEND akzeptabel fand, stellte er ihn dem Vergleich mit den anderen Kreationen... Die wurden danach in zwei Gruppen geneneinander verprobt, um den BLENDER DES ABENDS zu finden... Die beiden Sieger-Proben der Gruppen wurden noch einmal gegeneinander verprobt - und dann endlich war das Sieger-BLENDWERK gefunden... Der Sieger (in unserem Falle eine Siegerin!) gewann eine Flasche BLACK BOTTLE... Die Plazierten bekamen T-Shirts bzw. konnten sich ihre Eigen-Kreationen in Sample-Flaschen abfüllen und mit nach Hause nehmen...
Ein wundervoller Abend mit ganz vielen Drams (!!!) und sehr, sehr viel Spaß ging damit zu Ende... Einhelliger Tenor der Teilnehmer: so etwas sollte man wiederholen!

22. Januar 2o11 - IRISH FOLK in der Pfarrscheune Schenkenberg

IRISH FOLK KONZERT mit der "FIDDLE FOLK FAMILY" in der Pfarrscheune Schenkenberg (mit großem Whisk(e)y-Tasting!!!)

Auch in diesem Jahr pflegten wir die inzwischen gute alte Tradition und kamen mit unseren Whisk(e)y´s am Anfang des Jahres in die "Pfarrscheune Schenkenberg"...
Beim diesjährigen Irish-Folk-Konzert mit der "FIDDLE FOLK FAMILY" aus Leipzig war es wiederum so voll, daß es schwierig war, all die interessierten Gäste zu beraten, zu bedienen und zufrieden zu stellen... Dennoch hat es uns auch dieses Mal wieder richtig viel Spaß gemacht! Wir bekamen von vielen der anwesenden Gäste die Glückwünsche und Gratulationen zu "Germany´s Best Whisky Bar 2o1o"... Und man spürte durchaus, daß mancher der Gratulanten ein wenig stolz darauf war, daß WIR WIEDER GEWONNEN (!!!) haben... Ich hoffe, daß wir auch im nächsten Jahr wieder mit unseren Whisk(e)y´s dabei sein dürfen - wenn es wieder heißt: Let´s folk again...

www.pfarrscheune-schenkenberg.de


o5. & o6. Februar 2o11 - "WHISKY-TASTING No. 42"

"WHISKY-TASTING No. 42" - "The Independent Bottlers Part XI": THE SCOTCH MALT WHISKY SOCIETY...

Am 5. & 6. Februar 2o11 verkosteten wir beim "Whisky-Tasting No. 42" (Independent Bottlers Part XI), einer schon lange geplanten, schon einmal verschobenen und nun endlich nachgeholten Veranstaltung, sechs verschiedene faßstarke Einzelfass-Abfüllungen von der THE SCOTCH MALT WHISKY SOCIETY... Die ist ein Unternehmen, das sowohl als unabhängiger Abfüller als auch als Whisky-Klub auftritt... Normalerweise gibt die "Society" ihre Abfüllungen nur an ihre Mitglieder ab - und das sind allein in Schottland mehr als 1o.ooo! Das beweist, was sich aus den Anfängen seit 1981 entwickelt hat... Frank Bleidiesel und Kerstin Gerhardt stellten uns fünf schottische und (als Sahne-Häubchen) einen japanischen Single Malt der Society vor:
73.28 (AULTMORE) 15 yrs./1992 (Sherry Cask?) 59,8 Vol.-%
12o.6 (HAKUSHU) 16 yrs./1994??? (Second Fill Ex-Bourbon Barrel) 57,1 Vol.-% (17o Bottles)
125.26 (GLENMORANGIE) 16 yrs./1993 (New Toasted & Seasoned Oak Hogshead) 52,2 Vol.-% (225 Bottles)
9o.12 (PITTYVAICH) 19 yrs./1991??? (Refill Ex-Bourbon Barrel) 56,7 Vol.-%
27.62 (SPRINGBANK) 16 yrs./1989 (Refill Bourbon ? Cask) 52,7 Vol.-%
33.75 (ARDBEG) 7 yrs./2oo3??? (First Fill Ex-Bourbon Barrel) 61,5 Vol.-% (26o Bottles)
Dies war ein richtig spannendes Line-Up... Mit sehr schönen Abfüllungen... Ich nutzte die günstige Gelegenheit, und wurde ein "Friend of the Society"... Damit ist es also in Zukunft möglich, die Bottlings der SMWS bei uns in der Whisky-Stube zu verkosten... Wow!
www.smws-nord.de


o7. Februar 2o11 - "WEST HIGHLAND WHISKY TASTING" des WhiskyBotschafters im "Royal Dresden"

"WHISKY-TASTING WESTERN HIGHLANDS" im Bar-Restaurant "Royal Dresden" (Dresden)

In der Ausgabe 2/2o11 des Magazins "Der WhiskyBotschafter" soll ausführlich über das Thema "Western Highlands" berichtet werden... Aus diesem Grunde wurde das Thema in einem Tasting aufgegriffen - und die entsprechenden Malts aus den Western Highlands "blind" verkostet... Dieses Tasting fand im neu eröffneten Bar-Restaurant "Royal Dresden" (Inhaber: Ulf Neuhaus, Vize-Präsident der Deutschen Barkeeper-Union e.V.) in Dresden statt. Eingeladen dazu waren Whisky-Connoisseurs, Barkeeper, Persönlichkeiten aus der Whisky-Industrie und die Mitarbeiter und Redakteure der Zeitschrift...
Verkostet wurden:
BEN NEVIS; OA (1o yrs.) 46,o Vol.-%
OBAN; OA (14 yrs.) 43,o Vol.-%
TOBERMORY; OA (15 yrs.) 46,3 Vol.-% (Bourbon/Oloroso Finish)
LEDAIG; OA (1o yrs.) 46,o Vol.-%
GLEN SCOTIA; MMD (16 yrs./1992) 46,o Vol.-% (Rich Cigar Malt)
HAZELBURN; OA (12 yrs.) 46,o Vol.-%
SPRINGBANK; OA (15 yrs.) 46,o Vol.-%
LONGROW C.V.; OA (46,o Vol.-%)
KILKERRAN; OA (46,o Vol.-%)
Im Anschluß an das Tasting gab es ein gemeinsames Essen und einen Erfahrungsaustauch. Der Abend klang in der "TWIST-SKYE"-Bar in der Dresdener Altstadt aus...
www.medienbotschaft.com

19. Februar 2o11 - KNEIPEN-MUSIK mit den Delitzscher Bands "THE STRAIGHT" & "BÄND! HAUSSTAUB"

KNEIPEN-MUSIK mit den Delitzscher Bands "THE STRAIGHT" & "BÄND! HAUSSTAUB"

"DELITZSCH AUF TOUR" oder das Kneipenfest gibt es ja schon seit längerem nicht mehr... Schade. Denn in Delitzsch gibt es einerseits relativ viele feierwütige Live-Musik-Liebhaber - und andererseits eine recht ordentliche Anzahl von Bands aus den unterschiedlichsten Stil-Richtungen... Was liegt also näher, als diese beiden wieder einmal zusammen zu bringen?
Am Samstag-Abend (19.o2.2o11) gab es also wieder einmal Kneipen-Musik in der "No. 2 - Die Altstadtkneipe". Und das gleich von zwei (!!!) Bands... (Obwohl 3 angekündigt waren... Sorry nochmal!) Den Auftakt gaben "THE STRAIGHT" - eine junge, frische vierköpfige Band, die trotz ihrer Jugend bereits erstaunlich professionell und handwerklich top-fit daherkam... Das Eis zwischen Musikern und Publikum war schnell gebrochen. Und dann begann auch schon zu Hütte zu wackeln... Bei soviel Spielfreude störte es auch nicht weiter, daß deren Sängerin SOPHIE LORENZ noch im Urlaub weilte... Im Abschluß daran heizte die "Bänd! HAUSSTAUB" musikalisch ein - und dies sowohl buchstäblich, als auch im übertragenen Sinne... Die Musiker hatten sichtlich und hörbar Spaß. Das Publikum war dieses Mal wirklich absolute Spitze und ließ sich (entgegen sonstigen Delitzscher Gepflogenheiten!!!) nicht lange bitten und machte ordentlich mit... Und auch uns hat es riesigen Spaß gemacht... Da sollte doch die nächste Mugge nicht so lange auf sich warten lassen, oder???

www.myspace.com/hausstaub-band


o5. März 2o11 - "12. Sachsen-Tasting" der Foren-Mitglieder des Cutty Sark Scots Whisky Forums

"12. Sachsen-Tasting" - die sächsischen, anhaltinischen und thüringischen (aber auch mecklenburgischen und baden-württembergischen?) Mitglieder des "Cutty Sark Scots Whisky Forum" trafen sich zum "12. Sachsen-Tasting" in der Whisky-Stube, um gemeinsam die eine oder andere rare Köstlichkeit zu verkosten...

Pünktlich 18 Uhr trudelten die Sachsen bei mir ein... Bernd_R (aus Raguhn!) war der erste, der sich in die kleine Warteschlange vor der noch geschlossenen Tür einreihte... Gleichzeitig (so berichtete man später!) naschten wohl Jens Unterweger, Stephan (der Waldbaer) und Lothar aka whiskyman_de im nahegelegenen Hotel an den ersten feinen Tropfen... Der reservierte Tisch in der Kneipe füllte sich schnell. Und es wurden die ersten Biere bestellt, Essen geordert, Neuigkeiten ausgetauscht, alte Bekannte begrüßt und neue Bekanntschaften gemacht... Steffen (hier als Kuddel bekannt) und T_Punkt_F (inzwischen hier nicht nur gemeldet, sondern auch aus seiner Deckung gekrochen) waren ja zum ersten Male bei einer solchen Veranstaltung dabei... Die Runde wuchs zusehends - und als dann Thomas (Sir Dino), unser Mannschafts-Kapitän, mit seiner Gudsden (!!!) kurz nach 19 Uhr verabredungsgemäß eintraf, wechselten wir rasch die Etagere... in den ersten Stock: ins Whisky-Stübchen...
Da gab es zum Aufgalopp die erste der beiden annoncierten "Vorsuppen": einen KIRSCH-WHISKY vom KONSUM Spirituosenbetrieb G. Winkelhausen aus Güstrow (aus meinen (stillen) Reserven noch aus DDR-Zeiten... Friedensware sozusagen...) Leute - ich verstehe gar nicht, wie wir sowas literweise (!!!) trinken konnten... Boaaarrrh! DER Suppe half auch kein durchaus vorhandenes "Old-Bottle-Flavour"... Hier wurden (so schien mir) nicht nur Kirschen (gleich welchen Zustandes!) sondern vermutlich ganze Kirsch-Zweige verkocht...
Geschenkt! - Es war eh´ meine letzte Pulle...
Nach diesem bitter-süßen und klebrigen Auftakt sollte es jedoch an den "Ernst des Lebens", sprich: an das gewählte "Basis-Line-Up", gehen... Auch hier zunächst ein Rückfall in diktatorisch verordnete Trink-Gewohnheiten... Die Genossen (und auch die anderen Anwesenden: also Bündnis-Grüne, freie und sogar soziale (!) Demokraten, christlich-demokratische (oder waren es ebenso soziale???)...) genossen den ihnen vorgesetzten marxistisch-leninistisch durchtränkten, noch von keiner marktwirtschaftlichen Freiheit verunreinigten FALCKNER, OA (4o,o Vol.-%) von der C. & W. Falckenthal und Söhne, Luckenwalde... Waren es die Jahre, die die Erinnerungen an diesen fast klaren Tropfen schon fast ins Groteske überhöht ins Gedächtnis gebrannt (!!!) hatten... Oder hatte hier das viel beschriebene OBF ganze Arbeit geleistet??? Nicht nur ICH (!) hatte(n) diesen Kollegen wesentlich garstiger in der Stammhirn-Rinde abgespeichert... Ehrlich: wer ihn noch bekommt, sollte ihn probieren. Den Vergleich mit dem Klassengegner (Racke Rauchzart) muß(te) er nicht scheuen... Und würde ihn wohl auch gewinnen... (Wenn man ihn denn ließe... Oder: gelassen hätte)... In der Nase war er sogar gefällig... Nur im Geschmack war er - nun ja: dünn....
Nach diesen beiden "Vorsuppen" sollte es (nach den Vorstellungen des Veranstalters) zumindest auf dem Niveau der Tischoberkante weitergehen... Doch Bernd (aka Blacky) hatte kurz vor dem Sachsentasting gewarnt, daß er seinen "WCID 03" mit Ben Bracken (oder einer Kräuter-Limonade) befüllt hätte... Meine unermüdlichen Nachforschungen hatte jedoch ergeben: es war ein ABERLOUR; Signatory (CSC) 19 yrs./1990 Oak Hogshead No. 101.773 (228 Bottles) mit 54,9 Vol.-%... ;) Dem kreuzenden Gesellen wurde ein warmherziger Empfang bereitet. Er wiederum beglückte uns mit den typischen Aromen eines im Bourbonfass gelagerten Aberlour... Sehr dezent zwar. Und zurückhaltend... Vielleicht sogar etwas schwächlich auf der Brust... Und ohne richtig Volumen auszubilden... Der Alkohol dagegen stand etwas zu sehr im Vordergrund. Alles wirkt stark bourbon-ähnlich... Dann wird er etwas fruchtig. Und schön. Die Nase offenbart nun Mandel-Noten, Honig und Holz. Im Geschmack fanden wir Honig und Heide-Noten, Melone und Mandeln... Er ist hier schon schwer, komplex und reichhaltig. Aber KEIN Kracher!!! Er schmeckt gut. Und wird später leicht salzig... Der Abgang ist mittellang bis lang. Mit Holz-Noten, etwas (heller!) Frucht und Heide-Noten bestückt... Und er wird zunehmend pfeffrig. Na, Blacky, ich denke: ausführliche Tasting-Notes werden folgen... Doch bereits hier: ein großes DANKESCHÖN! für diese durch die Lande kreuzende und mit Sicherheit wieder auf Reise gehende Gabe!
Nach diesen "Pflicht-Aufgaben" näherten wir uns dem ersten Teil unseres "Basis-Line-Up´s": CAPERDONICH... Als hätten wir gewußt, daß nuninzwischen auch die letzten Reste dieser schon vor Jahren geschlossenen Destille getilgt wurden, hatten wir uns zwei ältere Bottlings für unser Tasting auserkoren. Wir begannen mit dem CAPERDONICH, SSMC (24 yrs./1980) Refill Sherry Cask No. 7340 (258 Bottles) 57,1 Vol.-%... Bereits hier begannen die ersten Sachsen ein erstes Hohelied auf Maggie´s Näschen zu singen... Sein Duft startet mit blumigen Aromen (ohne daß man sagen könnte, welche!) - wie ein ganzer Strauß süßer und betörender Blüten... Dazu treten leicht säuerliche Noten und eine Wein-Säuerlichkeit... Manche meinten, hier ganz leichte Kittifix bzw. Duosan Rapid-Noten zu riechen (für den Rest der Whisky-Welt: Pattex oder Uhu - aber genau deren Klebstoff-Noten eben nicht!)... Doch dann triumphieren die Gummi-Bärchen! Eine ganze Gummi-Bärchen-Bande marschiert hier fröhlich durch die Nüstern... Jetzt findet man hier vor allem (!!!) Süße (!). Der Duft ist durchgängig weich, sehr komplex und eben: süß... Später tauchen neben dem fruchtigen Duft grüner Bananen auch überreife Birnen und schrumpelige Winter-Äpfel auf... Mit der Zeit bekommt er dann auch holzigere Noten und schönen Toffee- und Pralinen-Aromen. Doch all das verweilt nicht. Ständig verändert sich das Aroma... Mal findet man nasses Laub - dann wieder fruchtigere Töne (Pfirsich, Orangen, Melone)... Und immer wieder auch schokoladige Noten, Rosinen und buttrige Anklänge... Auch eine sehr leichte Schärfe kann man nicht wegdiskutieren... Nach der Zugabe von Wasser (und DER verträgt ´ne Menge davon!) treten dann sogar Honig-Noten zutage... Wie gesagt: ein toller Duft! Der Geschmack ist ähnlich komplex. Aber auch kräftig und leicht pfeffrig... Mit Wasser wird er hier (noch) schärfer. Also: lieber weglassen!!! Doch darüber hinaus entwickelt er eine leichte Trockenheit, Noten von herber Schokolade und Winterapfel mit Vanille... Er bleibt lange auf der Zunge... Der Abgang ist dann wieder leicht trocken, seidig und "cremig scharf"... Für MICH (!) ein eindeutiges Fazit: RIECH-WHISKY!
Der zweite obligatorische Malt im Line Up war der CAPERDONICH; DT ("Lonach") 33 yrs./1972 (Oak Casks) 41,9 Vol.-%... Dieser Malt bekam keine Kühlfiltrierung und auch keine nachträgliche Farbgebung... Hier wurde lediglich einem unter die 4o,o Vol.-% gefallenem Fass mittels eines weiteren wieder über die notwendige Marke geholfen... Glücklicherweise! Denn sonst wären wohl beide Fässer verloren gewesen... Im Aroma hat dieser Malt sehr frische, sahnige und süße Vanille. Aber auch irgendwie (???) käsige (jedoch nicht unangenehme!) Noten... Dahinter entdeckte ICH (!) helle zarte Frucht-Noten (Birne)... Im grasartigen und sahnigen Geschmack
entdeckt man dann auch die für die Caperdonich´s typischen grünen Äpfel. Und erstaunlicherweise: Möbel-Politur... Dieser Malt ist sehr rund und komplex. Fast schon genial... Zumindest für diejenigen, die nicht solche Brecheisen brauchen... Der Abgang ist hier lange anhaltend und fruchtig... Sehr schön!
Dieser Malt wurde übrigens bei der „Scottish Field Whisky Challenge 2007“ als „First Class“ ausgezeichnet...

 

Teil 1 des lästigen Pflicht-Programms war erledigt... Ab diesem Zeitpunkt mußte sich jeder selbst durch die gefühlt 30 (oder 35?) Flaschen kämpfen, die sich ordentlich aufgebaut auf der Bar meines kleinen Stübchens drängelten... Was war das für ein ergötzender Anblick! Jemand meinte zwischendurch versonnen, daß da wohl gut und gerne zweieinhalb- bis dreitausend Euronen in flüssiger Form rumstünden... Ich wollte mich davon nicht beeindrucken lassen. Und legte los:
Bei MIR folgte als nächstes der vom Bernd_R mitgebrachte GLEN FIRST CLASS; MoS (bottled: 2000) 5o,o Vol.-%...Dieser sehr schön rötlich-dunkle Malt hat in der Nase sehr präsente Sherry-Aromen. Und auch etwas Alkohol... Dennoch ist dies eine schöne Nase! Hier verrät er bereits unverkennbar seine Herkunft: Glenfarclas... Auch im Geschmack findet sich viel süßer Sherry. Allerdings fehlt es ihm etwas an Volumen und Tiefe. Lediglich die 5o Oktan sind allgegenwärtig... Später bekommt er deutliche Holz-Noten. Und leider auch bittere Aromen und eine leichte Schärfe... Klebstoff konnte ich (entgegen anderer Meinungen!) nicht feststellen... Eher schon deutliches Holz... Mit zunehmender Zeitdauer wird er immer trockener... Dennoch (auch wenn dies vielleicht nicht so klingt!) ist dies ein sehr schöner und runder Malt. Der Abgang ist lang. Und die Sherry-Süße verbleibt sehr angenehm im Mundraum zurück... Na, wenn das kein gelungener All-Day-Dram ist... Noch dazu mit diesem PLV!!!Weiter ging es mit einem BURN OF SPEYSIDE; van Wees (6 yrs./1996) Refill Sherry Hogsheads (46,o Vol.-%) von Sir Dino... (Thomas hatte ja bereits im Vorfeld auf die ihn begleitende Geschichte verwiesen!)... In diesem sehr schönen blass-gelben "Balvenie" fand ich Noten von Getreide und Bananen, Datteln und Äpfel... Und (wohl weil er diese Geschichte birgt!) auch ganz leichte salzige Noten... Damit qualifizierte sich dieses Teil unweigerlich zum Appetitmacher! (und ich begann mich insgeheim darüber zu ärgern, daß ich bei diesen Teilen damals nicht zugeschlagen hatte! - zu sehr hatte mich bei den Begleit-Umständen ein mulmiges Gefühl umschlichen...) Schade. Denn dies ist ein richtig gut trinkbarer Malt... Der sich nur so wegschlabbert... Mmmm...
MEIN nächster Programmpunkt nannte sich: BENRINNES; LD "Douglas of Drumlanrig" (13 yrs./1994) Dark Sherry Cask (56,9 Vol.-%)...Die Farbe dieses Malt war von einem dunklen Gold bis hin zu rötlich-braunen Färbungen... Im Duft offenbart er Karamell, Sherry und viel süße Frucht. Sein Geschmack ist geprägt von Kakao-Noten und leicht nussigen Aromen. Und zwar ziemlich stark und kräftig! Das doch ziemlich sherry-lastige Holz bekommt hier auch eine schon heftige Schärfe... Dennoch: nicht unschön!Der nächste Dram war bei mir ein BENNACHIE SPECIAL RESERVE (Highland Park); TWE (18 yrs./1988 Dark Sherry Butt No. 11.921 (59,7 Vol.-%) mit 528 Bottles... Wow! Was für eine geniale Sherry-Nase! Ich konnte hier zwar überhaupt nichts HP-ähnliches entdecken - aber wen stört das schon, wenn ein Malt SOOO riecht??? (Mich nicht!) - Aber er zeigte dann doch noch Spuren von Pfeffer... Im Geschmack war dieses Teil extrem lecker. Und hier offenbart er nun (nach längerer Zeit im Glas) auch seine HP-Herkunft... Sollte ich nun sagen: leider? - Mir war er nun fast ein wenig zu garstig... (im Vergleich zu den Versprechen, die er in der Nase abgegeben hatte). Diese Heide-, Erika- und Holz-Noten paßten so gar nicht (mehr) in das anfänglich so schöne süße Bild... (aber vielleicht ging es ja nur mir so!). Jedenfalls wurde hier von einem 90-Punkte-Malt gesprochen (den ich noch nie zuvor gesehen hatte!)... Eine weitere aufmerkenswerte Erfahrung!

 

Dann kam für MICH der SPRINGBANK; OA (PB for Dr. Clemens Dillmann) 10 yrs./1999-2009 (Sherry Cask No. 354) 57,o Vol.-% (355 Bottles)... Für MICH war hier der Sherry stärker als der Destillerie-Charakter. Nicht, das ich dies bemängeln würde... Aber ich hatte anderes erwartet! Er ist ein schönes Teil zum Wegschlabbern... Allerdings bekommt er mit der Zeit auch Schärfe... (in der Nase!) Ob ich mich nächste Woche an DEN noch erinnern kann??? - Irgendwie nicht schlecht. Aber auch nichts, was erinnerungswürdig wäre...Als nächstes schob sich der ROLAND´s CHOICE (Clynelish); Whisky-Fässle (14 yrs./1995-2010) Bourbon Hogshead (53,3 Vol.-%) in mein Blickfeld... Clynelish at it´s best! - könnte man hier wohl zurecht sagen... Jedenfalls für dieses Alter. Und für eine Bourbon-Cask-Abfüllung... Bei diesem Malt fand ich in der anfänglich noch recht verschlossenen Nase malzige Noten, herbe Kräuter, Käse-Noten und Salz... Torf hat er keinen. Und auch keinen Rauch. Für MICH kommt er eher mineralisch daher... Später (und auch mit Wasser!) bekommt er fruchtige Noten (Apfel, Zitrone und Quitte!)... Aber auch etwas küsten-typisches... Getrocknete Algen (?), feuchte Kiesel (?)... Mir gefiel diese Nase sehr gut! Vor allem, weil sie so vielgestaltig, wandelbar und komplex war... Sein Geschmack ist aufgrund der reichlich 53 Umdrehungen ziemlich kräftig! Auch hier hat er wieder eine schöne fruchtige Süße, mineralische Anklänge und eine ledrige Wachsigkeit... Dies ist vielleicht auch das, was ich in der Nase mit Käse (?) "übersetzte"... Zudem finden sich hier auch Grüne-Tee-Noten... Der Malt ist sehr würzig und nur leicht pfeffrig... Hier kann man auch gut mit Wasser spielen. Er ist ein guter Schwimmer. Von Anfang bis Ende bleibt er seinem Stil treu. Eine schöne Abfüllung, die überdies ein schönes PLV aufweist!


www.scotswhisky-community.de/forum/index.html
Nach diesem gabs mit dem 3ojährigen CLYNELISH; SSMC (14.10.1972 - 25.10.2002) Cask No. 14.287 (56,3 Vol.-%) jenen Malt, von dem man schon im Vorfeld viele gute Sachen zu hören bekommen hatte... Zurecht, wie sich hier erwies... Hier begann man nun, die zweite Strophe auf Maggies Fass-Auswahl-(Qualitäten) zu singen... Aber was sollman auch sagen? Dieser Malt hat schon ´ne geile Nase! So reichliche Fruchtigkeit mit Andeutungen von exotischen Früchten... Anfänglich spielt hier das Holz noch eine Rolle. Später geht dies in Noten von Johannisbeeren und Cassis auf... Auch im Geschmack ist dies einer, der seine Vorschuß-Lorbeeren zurecht bekam... Wahnsinnig viele Frucht-Noten (Quitten, Pflaumen, Aprikosen, Mango, ...). Dazu Honig satt. Und Karamell, Toffee... Und ein wenig Salz. Zum Ende hin wird er auch pfeffrig und trocken. Dennoch: ein Spitzen-Malt!!! Danke Maggie... (und danke dem Mitbringer- ich weiß allerdings nicht mehr: Warst Du es Stephan???)
Da wir schon mal dabei waren, wollte auch Jens Unterweger seinen Malt als Kontrahent hier an dieser Stelle in den Ring schicken... Also verkosteten wir gleich darauf (sozusagen im direkten Vergleich) den CLYNELISH; Whisky-Fässle (38 yrs./1972 - 2010) Bourbon Hogshead (46,2 Vol.-%)... Jens war sich sicher, daß seine Abfüllung jene von Maggie "schlagen" würde... Und ja. Dies ist ein grandioses Teil... Irgendwie wirkte er jedoch wie eine feinere und zartere und weiter-entwickelte, raffiniertere Variante von Maggies Clynelish... Ihre Ähnlichkeit war genauso frappierend wie ihre zweifelsfreien Unterschiede... Nur daß Jens´ Abfüllung viel verschlossener und nicht so direkt auf einen zugeht... DER will (und muß!) entdeckt werden... Wenn ich jetzt sage, daß er sich dagegen sperrt, so ist das sicherlich falsch... Er versteckt sich. Er ist ein defensiver Malt. Sehr schön. Sehr zart. Sehr cremig... Spät zeigen sich hier auch Rosinen.Und (ganz wenig) Pfeffer... Hmmm. Sagen wir: Unentschieden?! (Jeder hat seine speziellen Qualitäten. Und welche davon stärker bewerten?) MIR gefielen beide. Richtig gut!!!

 

Nach diesen beiden Wahnsinns-Tropfen fiel meine Wahl auf einen von Lothar´s Bowie´s... DER viel diskutierte BOWMORE; Samaroli (16 yrs./1984) Fino Sherry Puncheon No. 61.930 (798 Bottles) mit 45,o Vol.-%... Ich weiß nicht, wie man hier "parfümige Noten" entdecken kann... Entweder war hier meine Nase mittlerweile "ermüdet" - oder ICH fand die Parfümigkeit nicht... Für mich offenbarte sich eine runde und sehr schöne Nase mit süßem Sherry, Torf und viel Frucht (Äpfel, Zitrus-Früchte)... Aber auch mit buttrigen und sahnigen Zügen. Der Geschmack spiegelte die Nase exakt wieder und fügte lediglich eine etwas alkoholische Schärfe hinzu... Der Körper hingegen war richtig schön kräftig und robust... Was erwartet denn mancher??? Ich fand den schön... Vielleicht nicht typisch Bowmore. Aber kaufen würde ich ihn...
Nach all den Sherry-Tunten und wenig bis gar nicht getorften Malts wurde es nun langsam Zeit, zum zweiten Teil des obligatorischen "Basis-Line-Up´s" überzugehen... Ich begann mit dem LAPHROAIG; SSMC (7 yrs./2001) 58,9 Vol.-% (3oo Bottles)... Wooaarrrh! - Spätestens hier begann die dritte Strophe des Hohelieds auf Maggie´s Auswahl... Im Duft ist dieser junge Islay eine Wucht! Typisch Laphi: mit sehr frischen (gras-grünen) Noten, starkem Rauch und den üblichen Islay-Duft-Noten mit Seetang, Salz und Torf... Hier bekam der eine oder andere den ersten Husten-Anfall. Ja. Das war nun ´ne andere Kategorie... Nun hatten wir die Wucht-Prummen hervorgeholt! Spät taucht hier noch eine leicht alkoholische Note auf. Doch auch im Geschmack vollführt dieses Teil einen Schnellstart! Die Räder scheinen hier durchzudrehen und hinterlassen auf dem Asphalt: Gummi! Dieses Teil ist um Welten besser als die 1ojährige OA! Man durchlebt hier eine gewaltige Explosion von allem, was Islay (oder eben Laphroaig!) ausmacht: Rauch, Torf, Schärfe (!!! - die zunächst auf der Zungen-Oberfläche, dann am Gaumen und zuletzt an den Zungenrändern auftrifft!), Trockenheit, Holz, Salz, Seetang... Sein Abgang ist lang und salzig. Und hinterläßt ein angenehm wärmendes und wohliges Kamin-Feuer-Gefühl... Ein toller Malt! Und ein exemplarisches Beispiel für einen gelungenen Laphroaig...
Diesem Kollegen mußte sich anschließend der LAPHROAIG; C&S " Dram Collection" 11 yrs./1998 (Hogshead No. 700.286) 61,3 Vol.-% (266 Bottles) stellen... Auch dies ist ein wirklicher Klasse-Islay! Hier hat man Rauch, Speck-Noten und Torf in der Nase... Und dazu kommt Kuhstall-Duft und Noten von Geranien... Seinen Alkohol-Gehalt kann und will er nicht verleugnen... Die reichlich 61 Umdrehungen sind schon ´ne Wucht... Im Mund setzt er gegenüber Maggies Version sogar noch einen drauf. Hier wirkt er wie ein Dampfhammer... Mit Rauch und Torf, Salz und Pfeffer, hintergründiger Süße, knusprigen Speck-Noten... Und dem Alkohol! Trotzdem wirkt er hier milder als in der Nase... Zum Ende hin bekommt er neben seiner Süße auch eine Ahnung (!) von Bitter-Schokolade... Wow! Ist dies ein grandioser Islay... Und selbst Wasser kann ihn nicht brechen. Dem widersteht er fast mühelos...
Warum ich ausgerechnet nach diesen beiden Kloppern den (76.77- Mortlach); SMWS "Hansel and Gretel" (16 yrs.) First Fill Sherry Butt (604 Bottles) 58,6 Vol.-% probierte, ist mir nicht mehr ganz klar... Leider! Ich hätte es doch besser wissen müssen... Doch vielleicht war hier die Gier zu groß. Und der Verstand nicht mehr ganz so auf der Höhe der Zeit (oder Aufgabenstellung)... Vielleicht ließ ich mich auch (euphorisch, wie ich war!) nur allzu gern verführen... Und erlag der Versuchung... Jedenfalls setzen hier nun meine Mitschriften aus... Und sind nur noch lückenhaft... Und sehr spärlich... Mehr als Stichpunkte finde ich jedenfalls nicht mehr... Geiles Sherryteil! Rund und warm... Typische Mortie-Nase mit viiiel Sherry, fleischigen Andeutungen, leichtem Schwefel und Gummi... Hmmm. (???) - Vielleicht kann ich ja dem Waldbaer (oder dem Frank???) noch was aus dem Kreuz leiern davon??? - DEN müßte ich schon nochmal probieren... (!)

 

Danach offerierte der weltweit (!) größte Arran-Sammlung-Besitzer (!!!) SEINEN ISLE OF ARRAN; OA (PB for Jens Steinert... u.a.) 12 yrs. (29.06.1998 - 27.07.2010) Refill Sherry Cask No. 98/818 (190 Bottles) 56,7 Vol.-%... Auch hier steht bei mir nur, daß dies ein schöner und runder Malt war... Mit tollen fruchtigen Aromen... Aber auch: mit Alkohol... Und Pfeffer. Und Schärfe... Aber ich weiß, daß er mir gefiel!
Dem folgte noch ein MORTLACH; JWWW (Castle Collection) 13 yrs./ 1989 - 2002 (Sherry ??? Cask No. 3662) 43,o Vol.-%... Hier kommen süße Sherry-(Oloroso?)-Noten und leicht harzige Noten in der Nase zum Vorschein... Darüber hinaus hat er eine leichte bitter-säuerliche Note, wie von (pink) Grapefruit... Ein schönes Teil. Aber wohl nicht viel (!) mehr, als ein wunderbarer All-Day-Dram
Den Abschluß dieses arbeitsreichen (!!!) und vergnüglichen Abends bildete bei MIR ein TALISKER; OA (25 yrs./1981 - 2006) Refill Oak Casks (4.860 Bottles) 56,9 Vol.-%... Diese letzte Offerte vom Jens Steinert offenbarte einen schönen frischen, klaren und typischen Talli... Irgendwie wollte man gar nicht glauben, daß dieser Bursche 25 Jahre auf dem Buckel haben sollte... Er hat schöne maritime Noten (jedoch nicht so schwere und dunkle, wie bei den Islay´s), seine typischen süßen exotischen Früchte (Ananas! - natürlich...). Dazu kommt milder Torf, starke Würzigkeit, Rauch und eine feine Sahnigkeit... Im Geschmack packt er dann den zu erwartenden Talisker-Pfeffer aus... Alles klingt dann in einer pfeffrigen Toffee-Sahnigkeit aus... Die doch recht lange anhält...
Tja, was soll ich sagen??? - Als mich meine Liebste am nächsten Tag fragte, wie´s war, erzählte ich ihr begeistert was von 13 oder 14 Drams... Allesamt Wahnsinnsteile! - Auweia! - Da hab ich wohl ein bischen geschummelt... Beim genauen Nachzählen waren es dann doch 19 (!!!) kleine Flöten... Alkohol-Mißbrauch? - Ehrlich? - Wohl nicht... Was kann es denn schöneres geben, als wunderschöne Drams in äußerst angenehmer Begleitung zu trinken? Die Zeit verrinnt... Die Gespräche sprudeln... Anekdoten werden hervorgeholt, Geschichten erzählt... So, wie es sein soll. Toll. Schön. Und einfach unwiderbringlich... Aber wiederholbar.
Was bliebe noch zu sagen? - All die Drams aufzählen, die von MIR NICHT (!) getrunken wurden???
Ein Nikka Yoichi (20 yrs.) 52,o Vol.-% z.B., den der Michael Roesner mitgebracht hatte... Oder ´nen Bunna; MoS (17 yrs./1992) Sherry Butt (54,4 Vol.-%), ´nen Glenglassaugh; OA (21 yrs.) 46,o Vol.-%, den Glenlivet; CWH (3o yrs.), 45,9 Vol.-%, den ich doch UUUNBEDINGT (!!!) probieren wollte... Auch den Whisky-Doris-Macduff (2o yrs./1990) Sherry Hogshead No. 1428 (54,3 Vol.-%) hab ich nicht angerührt... Warum eigentlich nicht??? Wer hatte den denn versteckt? Kuddels Glengoyne (14 yrs./1994) Madeira-Cask-Finish No. 9035) 57,7 Vol.-% wollte ich auch probieren... Ich hab´s nicht geschafft! Auch nicht Lothar´s 11jährigen OTL-Bowie... Oder all die Tropfen von Jens Unterweger... (Aber das war Berechnung! - die hole ich nach, wenn wir ein gemeinsames Tasting bei mir machen!!! - Versprochen!)... Ich hab Stephan´s Caol Ila; CS-Forum No. 2 (SSMC) 16 yrs./1990 - 2006 (54,7 Vol.-%) genauso links liegen lassen, wie die Glenleven´s, Pittyvaich´s, Bowie´s oder Arran´s von ihm... Auch den Longrow hab ich nicht versucht... Verzeihst Du mir, Stephan? Oder den Dallas Dhu; SSMC (21 yrs./1977 - 1998 59,2 Vol.-%... Hab ich was vergessen??? Bestimmt. Aber ich glaube, DAS ist nicht so wichtig... Wichtiger war die Runde. Die Leute. Die Gespräche... Schön, daß unser Käpt´n, Thomas (Sir Dino) wieder an Deck war... Und durchhielt. Auch wenn er NUR nosen konnte... Schön, daß der Steffen (Kuddel) so schnell ein "Sachse" war... (Die Pipette, lieber Steffen, brauchst Du nicht zurück schicken... Ich hab davon reichlich!)... Toll, daß nun der T.F. hier im Forum dabei ist - nachdem er bei UNS dabei war... Schön, daß der Johannes und der Micha da waren... Auch wenn die Damen dazu kränkelten... Und Jens & Jens & Stephan... Und der einzige sächsische Brenn-Meister, der ´nen GLEN MÜLSEN in Kleinst-Mengen herstellt- und davon berichtete... Lothar und Bernd_R gehören ja inzwischen schon (fast!) zu meinen Stamm-Gästen... Und Angela und ihr Mann wohl auch bald, oder???
Leute: ich habe den Abend genossen! - Und das lag nicht (nur) an den Whiskys...
Bis bald. Hoffentlich...



o2. März 2o11 - Whisky-Präsentation im Peugeot-Auto-Center Pfuhl (Bitterfeld)

WHISKY-PRÄSENTATION im Peugeot-Auto-Center Pfuhl in Bitterfeld

Anläßlich der Markt-Einführung des neuen PEUGEOT 508 führte das Auto-Center Pfuhl in Bitterfeld mit seinen Kunden und Geschäfts-Partnern am Mittwoch, dem o2. März 2o11 eine WHISKY-PRÄSENTATION der besonderen Art durch...
In lockerer Atmoshäre konnten die 48 (!!!) Besucher den neuen Wagen bestaunen und "nebenbei" mit ein paar Drams die alte schottisch-französische Allianz auf´s Neue beleben...

16. März 2o11 - 1. Station der "St. Patricks Day Music Parade Tour 2011" (Wittenberg-Lutherstadt KTC)

Die "ST. PATRICK´s DAY MUSIC PARADES 2011" ist eine kleine Tournee von drei Irish Folk Bands, die durch Sachsen-Anhalt und Sachsen geht... Bei einigen der Termine sind wir mit einer Auswahl unserer Whisk(e)y´s vertreten... So auch im "Kongress- und Tagungs-Centrum" (KTC) in Wittenberg-Lutherstadt




Mittwoch, 16.o3.2o11 - 19.3o Uhr KTC (Kongress- und Tagungs-Center) Wittenberg
(Großer Saal, Wilhelm-Weber-Straße 2) 
St. Patrick´s Day Music Parades 2o11 mit den Bands "ANDERE SAITEN" (IRL), "BOXTY" (IRL) und "IRISH ROSARIEN" (D)
Karten im VVK (18,95 Euro/ermäßigt: 16,75 Euro) und Abendkasse: 2o,oo Euro bzw. 17,5o Euro...
ANDERE SAITEN" (IRL), "BOXTY" (IRL) und "IRISH ROSARIEN" (D)

Drei Musikprojekte gingen im März 2011 auf Tour und zelebrierten dabei musikalisch den legendären St. Patricks Day. Mit dabei waren das Projekt „ANDERE SAITEN“, „BOXTY“ und „IRISH ROSARIEN“. Irische Musik ist längst zur Weltmusik geworden und so ist es heute ganz normal. daß die Musiker der Bands aus Irland, Österreich, Rumänien und Deutschland kommen. Gemeinsam bestreiten die Bands mit ganz unterschiedlichen Musikstilen und einen kompletten Abend der Irischen Musik – moderiert durch die Folklegende GEORG NAUMANN. Das Projekt war mit kompletter Technik unterwegs. ANDERE SAITEN sind zwei Musiker und Komponisten der europäischen Folkszene: Bob Bales aus Mayo, Irland (´´The Celtic Voice´´), mit der irischen Bouzouki, Gesang, Gitarre und Bodhran. Sigi Lemmerer von der Steiermark, Österreich, ´´The Styrian Hammer´´ auf dem Hackbrett, steirische Knopfharmonika und Gesang. Vor zwanzig Jahren begann ihre musikalische Reise. Sigi und Bob lernten sich auf einem Festival kennen. Wie es bei Musiker manchmal ist, gab es sofort eine gemeinsame musikalische Wellenlänge. Die unbezwingbare, wilde irische Atlantikküste, die in Bobs Musik steckt, trifft auf die mächtigen Alpengebirge in der musikalischen Seele von Sigi. Eine europäische Verschmelzung der Sonderklasse, endlich als Gruppe zusammen. BOXTY Ist eine Familienband aus Tramore im Südosten von Irland. Sie spielt typisch irische Pub Musik. Eamon Duffin, ("The big man"), singt und spielt Banjo und Gitarre. Sein Sohn Jim ist gefragter Session-Musiker und spielt gefühlte 450 Auftritte im Jahr in diversen Bands. Er spielt Buttom Accordeon, Low Whistle und Gitarre. Und er singt. Mutter Diane begleitet beide auf der Bodhran. IRISH ROSARIEN Ist von Georg Naumann, Multiinstrumentalist, Irlandkenner & -freund, Bandleader, Sänger gegründet worden. Er hat seine erste Mandoline von seiner Großmutter geschenkt bekommen, die selbst auf irische Wurzeln zurück blicken konnte. Er spielt seit über 30 Jahren Folkmusik, eröffnete den ersten Irish Pub auf ostdeutschem Boden und hat in Halle mehrere große Irland Festivals veranstaltet. Er tourte mit irischen Künstlern in Deutschland und Irland. Ihm zur Seite stehen die am Rennsteig geborene Sängerin Viola Rieck (Akkordeon, Gitarre, Flöte), der rumänische Weltmusiker Stelian Andronic, der gleichzeitig am Piano und Cajon zu erleben ist.




17. März 2o11 - 2. Station der "St. Patricks Day Music Parade Tour 2o11" (Marienkirche Dessau)

Die "ST. PATRICK´s DAY MUSIC PARADES 2011" ist eine kleine Tournee von drei Irish Folk Bands, die durch Sachsen-Anhalt und Sachsen geht... Bei einigen der Termine sind wir mit einer Auswahl unserer Whisk(e)y´s vertreten... So auch in der Marienkirche in Dessau

Der Vortag hatte mit der Station in Wittenberg eine böse Überraschung beschert: nicht nur, daß sich das Haus in einem erbärmlichen Zustand präsentierte - auch für die Organisation dieser Veranstaltung schien sich nicht wirklich jemand zu interessieren... Die "gastronomische Versorgung" war mir noch am Vorabend des Konzertes vom Organisator der Tour, Georg Naumann, telefonisch angetragen worden, weil der hiesige Pub-Besitzer kurzerhand abgesagt hatte... Also: keine Gastronomie, keine Werbung, kein Interesse...
So war es schon verwunderlich und erstaunlich, daß dennoch ca. 5o bis 6o Gäste in den heruntergekommenen Zweckbau der frühen 7oer Jahre pilgerte, um das Programm der drei Irish Folk Bands zu erleben...
Und sie erlebten einen dennoch schönen Abend, weil die Musiker alles gaben... Und weil wir buchstäblich aus Sch... Bonbons machen konnten...

Völlig anderes Szenario in der "Marienkirche" in Dessau: eine gut beworbene und gut organisierte Veranstaltung in einem für solche Anlässe geradezu prädestiniertem Haus! Hier verschmolzen eine gigantische Akustik mit einem idealer nicht zu findenden Konzert-Haus...
Gut 200 Besucher füllten es dennoch nicht ganz. Aber es war die für mich schönste Station der Tour... Hier könnte ich mir noch ganz andere Veranstaltungen vorstellen...


18. März 2o11 - 3. Station der "St. Patricks Day Music Parade Tour 2o11" (Ulrichskirche Halle/Saale)

Die "ST. PATRICK´s DAY MUSIC PARADES 2011" ist eine kleine Tournee von drei Irish Folk Bands, die durch Sachsen-Anhalt und Sachsen geht... Bei einigen der Termine sind wir mit einer Auswahl unserer Whisk(e)y´s vertreten... So auch in der Ulrichskirche in Halle/Saale

Der Donnerstag-Abend in der Marienkirche Dessau hatte Maßstäbe gesetzt... Und auch das Konzert in der Ulrichskirche in Halle sollte sie erfüllen... Wieder eine tolle Konzertstätte! Und wieder ein (fast) volles Haus... Geschätzte 350 Besucher waren erneut begeistert... Und dieses Mal stimmte auch von gastronomischer Seite alles: frisch gezapftes Guinness vom Fass, belegte Brote im irischen Stil, ausreichend Weine und alkoholfreie Getränke... Und die rund 150 Whisk(e)ys, mit denen ich zugegen war... Und die sich einem enormen Interesse gegenüber gestellt sahen...


19. März 2o11 - 4. (und letzte) Station der "St. Patricks Day Music Parade 2011" (No. 2 - Die Altstadtkneipe in Delitzsch)

Die "ST. PATRICK´s DAY MUSIC PARADES 2011" ist eine kleine Tournee von Irish Folk Bands, die durch Sachsen-Anhalt und Sachsen geht... Beim letzten Termin waren die irische Familien-Band "BOXTY" und der verbliebene Rest der "IRISH ROSARIEN" zu einem urgemütlichen Pub-Musik-Abend zu Gast... Und dazu gab es (wiederum) eine kleine irische Auswahl unserer Whiskeys...

Traditionelle Irische Musik und Balladen. Und dazu passend Irischer Whiskey... Trotz zahlreicher anderer Veranstaltungen in und um Delitzsch (und trotz der TV-Live-Übertragung vom Klitschko-WM-Box-Kampf) war die Kneipe gut besucht... Und wer gekommen war, brauchte sein Kommen nicht zu bereuen... Die irische Familienband "Boxty" aus Tramore im Südosten Irlands zeigte, wie man in irischen Pubs die Stimmung anheizt... Und sie spulte ein fast pausenloses Programm herunter, in der die altbekannten Klassiker (z.B. "Whisky in the jar") natürlich nicht fehlen durften...


26. & 27. März 2o11 - II. Whisky-Festival in Dresden-Radebeul (Hotel Goldener Anker)

Bereits zum 2. Male richtete "Die Schmiede" aus dem Radebeuler Stadtteil Altkötzschenbroda im Hotel "Goldener Anker" ein kleines aber feines Whisky-Festival aus...

Ralf Morgenstern und Peter Krampen sind die "Macher" dieses (noch) kleinen aber feinen (!) Whisky-Festivals in Dresden-Radebeul. Eigentlich bewirtschaften sie "Die Schmiede", eine urige Kneipe am Anger von Altkötzschenbroda. Doch nun hatten sie zum zweiten Male zu einem Whisky-Festival in den "Goldenen Anker" eingeladen - und die Welt des Whisky war zu Gast im ostsächsischen Ortsteil von Radebeul. Dudelsack-Klänge und irische Musik tönten am Wochenende über den Anger. Und zusammen mit den Whisky-Ausstellern und ihren Produkten brachten sie keltisches Flair in den "Goldenen Anker". Master-Class-Verkostungen, Seminare und Live-Musik taten ein Übriges. Und auch das Wetter spielte mit. Und so wurde dieses kleine Whisky-Fest ein richtig tolles Festival! Die Besucher strömten und waren´s zufrieden. Die Aussteller waren begeistert - so viel nette Aufnahme, Begrüßung und Unterstützung, so viel Engagement und Hilfe, so viel Blick für die Kleinigkeiten (sei es Wasser oder Kaffee oder sonstwas) erlebt man selten... Und so war man sich schnell einig: Es wird ein III. Whisky-Festival in Dresden-Radebeul geben! Und ich bin wieder mit dabei...

www.whisky-festival.com


09. & 1o. April 2o11 - "WHISKY-TASTING No. 46"

"WHISKY-TASTING No. 46" - "Independent Bottlers Part XIV": Jean Boyer

Die Firma "Jean Boyer" ist ein kleiner, unabhängiger Whisky-Abfüller aus dem Süden Frankreichs. Erst seit 1993 als Unternehmen tätig, haben die Inhaber jedoch seit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich der Single Malt Whiskies. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, hochwertige Fässer von Single Malts in Schottland aufzukaufen, um sie dann später in Frankreich im eigenen Betrieb abzufüllen... Die Abfüllungen von "Jean Boyer" sind bei Kennern und Sammlern aufgrund ihrer Seltenheit sehr gesucht. Und sie werden wegen ihrer Qualität sehr geschätzt.
Wir verkosten 6 verschiedene schottische Single Malts - allesamt Einzelfass-Abfüllungen in Trinkstärke:
BRAEVAL; J.Boyer (9 yrs./1999) Sherry Casks (43,o Vol.-%)
BENRINNES; J.Boyer (13 yrs./1996) Sherry Casks (43,o Vol.-%) 1.550 Bottles
GLENGOYNE; J.Boyer (12 yrs./1997) Re-Coopered Hogsheads (43,o Vol.-%) 1.200 Bottles
MORTLACH; J.Boyer (13 yrs./1997) Sherry Casks (43,o Vol.-%) 2.000 Bottles
BUNNAHABHAIN "Moine"; J.Boyer (3 yrs./2oo5) Oak Casks 43,o Vol.-%)
BOWMORE; J.Boyer (12 yrs./1998) Re-Coopered Hogsheads (43,o Vol.-%) 1.000 Bottles



16. April 2o11 - "WHISKY-DINNER DELUXE" im Kloster Nimbschen

"WHISKY DINNER DELUXE" im Kloster-Hotel Nimbschen (Grimma)

Die Firma GAUMENFREUDE aus Grimma/Leipzig veranstaltet neben vielen anderen lukullischen Highlights im Kloster Nimbschen auch in regelmäßigen Abständen ein Whisky Dinner. Zu diesem "Dinner Deluxe" waren dieses Mal unsere Whiskys gefragt. Und ich kann sagen, daß diese Veranstaltung ein wahres Highlight wurde! Und dies nicht zuletzt aufgrund der überragenden Qualitäten der angebotenen Speisen (Hier eine ganz tiefe Verbeugung vor Rocco Röder und seinem Team!!!) und auch der dazu passenden Whiskys... DAS MENÜ:

Aperitif: frische Whisky-Bowle mit Erdbeeren & Minze
1. ISLAY SINGLE MALT Edition No. 1 (Bowmore); C&S Dram Regional (13 yrs./1998) only 3 Casks (46,o Vol.-%)
2. Sashimi Lachstürmchen
3. GLENDULLAN; C&S Dram Collection (12 yrs./1997) Hogshead No. 5o62 (294 Bottles) 57,1 Vol.-%
4. Getrüffeltes Kartoffelsüppchen & Lammrücken
5. GLEN MORAY; C&S Dram Collection (15 yrs./1995) Hogshead No. 2563 (26o Bottles) 52,5 Vol.-%
6. Maispoularde an Frühlingsboten
7. DALMORE; OA (12 yrs.) Sherry & Bourbon Casks (4o,o Vol.-%)
8. Wildschweinfilet im Brotmantel auf Rotweinjus
9. ABERLOUR A´BUNADH; OA (Batch No. 29) Sherry Casks (59,9 Vol.-%)
1o. Gaumenfreude Mini Patissierie
11. COLUMBA CREAM LIQUEUR; The Scottish Liqueur Centre (17,o Vol.-%) - Whisky Cream Liqueur
www.gaumenfreude.net


3o. April 2o11 - "WHISKY-SESSION" im Kaffeeschuppen in Halle/Saale

"WHISKY-SESSION" im "Kaffeeschuppen" in Halle/Saale

Für die Musikliebhaber irischer (und anderer handgemachter!) Musik ist der "Kaffeeschuppen" in Halle/Saale schon lange ein Begriff - und eine Institution! Nun wollten sich die Freunde Irlands auch zum (Irish)-Whisk(e)y–Liebhaber bekehren lassen und so brachte ich zu einer Verkostung (hier "Whisky-Session" genannt) etliche Tropfen mit in die Nachbarstadt, die vor allem nicht aus Irland kamen:
TULLAMORE DEW SINGLE MALT Irish Whiskey; OA (1o yrs.) 4o,o Vol.-%
SINGLE ISLAY MALT "Edition No. 1" (Bowmore); C&S "Dram Regional"-Collection (13 yrs./1998) 3 Casks (46,o Vol.-%)
ABERFELDY; C&S "Dram Good"-Collection (12 yrs./1998) Hogshead No. 63 (47,5 Vol.-%)
GLENDULLAN; C&S "Dram Collection" (12 yrs./1997) Hogshead No. 5o62 (57,1 Vol.-%)
ABERLOUR A ´BUNADH; OA (Batch No. 27) 6o,1 Vol.-%
BEN NEVIS; Reifferscheid "Romantic Rhine Collection" (11 yrs./1999) Sherry Octave Cask No. 363.63o (52,2 Vol.-%) 72 Bottles
LAPHROAIG; C&S "Dram Collection" (11 yrs./1998) Hogshead No. 7oo.286 (61,3 Vol.-%)
Die Verkostung war zwar nicht so ganz einfach - weil sie inmitten der Gästeschar in der Gaststube des stark frequentierten Kaffeeschuppens stattfand. Aber auf diese Weise konnten wir ein wenig Werbung für den Whisky (auch über die ohnehin interessierten Gäste hinaus) machen...

www.kaffeeschuppen.de


o7. Mai 2o11 - VI. Raritäten-Tasting des Whisky-Klub

Die Mitglieder des Whisky-Klub verkosten in ihren 2 x jährlich stattfindenden Raritäten-Tastings rare und sehr alte (und nicht ganz billige) Whisky´s...

Die Mitglieder des Whisky-Klub der "No.2 - Die Altstadtkneipe" verkosteten zum VI. Raritäten-Tasting sehr seltene, sehr alte und nicht ganz billige Whisky´s...
Wir verkosteten zwei außergewöhnliche PORT ELLEN´s:
PORT ELLEN, Signatory (CSC) 27 yrs./1983 (Refill Sherry? Butt No. 517) 59,o Vol.-% (608 Bottles)
PORT ELLEN; Alambic Classique (SVS) 27 yrs./1983 (Single Hogshead No. 1o.423) 55,1 Vol.-% (124 Bottles)
Darüber hinaus gab es noch:
PORT ELLEN; Lombard´s "Jewels of Islay" (1982/2ooo) 5o,o Vol.-%
PORT ELLEN; Langside Distillers "Douglas of Drumlanrig" 23 yrs./1983 Single Cask (51,8 Vol.-%)
BOWMORE; Reifferscheid "The Romantic Rhine Collection" (12 yrs./1998) Sherry Octave Cask No. 378.194 (71 Bottles) 53,4 Vol.-%
ISLE OF ISLAY (Lagavulin); SSMC (7 yrs./2ooo) Cask No. 2o.115 (58,o Vol.-%)
LAPHROAIG; Langside Distillers "Douglas of Drumlanrig" 1o yrs./1998 Refill Hogshead No. LD 4885 (394 Bottlers) 46,o Vol.-%



16. - 22. Mai 2o11 - (Whisky-)Urlaub in Österreich

"Steirer-Pub" in Graz & Buschenschank bzw. Moarbräu in Stubenberg...

Was den Iren und Schotten ihre Pubs – das sind in der Steiermark die Buschenschänken und Almhütten… Dennoch überrascht es, wenn man mitten in Graz einen Pub entdeckt, der wohl zu den ausgefallensten und ungewöhnlichsten in ganz Graz zählen dürfte... Eine urige Almhütte mitten im Herzen von Graz! Gemeint ist der "Steirer Pub" ("Zum steirischen Highlander"). Zunächst ist nicht ganz klar, ob es sich um eine öffentliche Einrichtung handelt... Denn am Eingang prangt ein großes Schild: "Club"! - Doch man sollte sich davon nicht abhalten lassen und eintreten. Das Schild soll wohl nur vorwarnen oder abschrecken... Denn immerhin wird hier geraucht! Gott sei Dank! Endlich mal ´ne Kneipe, in der man nicht wie ein Assi vor die Tür muß! In der es soviel Toleranz gibt, daß man sich darüber einigen kann, ob es gerade angebracht ist zu rauchen. Oder eben nicht.
Der Pub verströmt schon beim Eintreten ein ganz einzigartiges Ambiente - hier wurde 15o bis 3oo Jahre altes Holz in die ehemaligen Gewölbe-Stallungen des ehemaligen Palais d´Avernas aus dem 16. Jahrhundert integriert… Er liegt in einer Seitengasse des Grazer „Bermuda-Dreiecks“. Er ist ein etwas anderer Pub, in dem steirische Spezial-Mischungen serviert werden: beispielsweise Eierlikör mit Kernöl. Oder Bier mit Whisky, verhakert Brot, steirischer Most, styrian Cider, steirisches Highlanderbier (ein Whisky-Malz-Bier), Kürbiskernbier usw.
Hier gibt es auch den ersten steirischen Whisky. Neben anderen… Die Karte selbst gibt zwar nur ca. 3o Sorten her - aber wer sich am Whisky interessiert zeigt, darf auch in Helmut heiligstes... Hinter seinen Tresen! Dort findet man dann schon noch das eine oder andere... Manche Rarität ist auch dabei. Und man darf (also: ich durfte!!!) ungestört stöbern...

Für unseren Abend im "Steirischen Highlander" suchte ich mir (vor allem) einheimische Sachen raus: mehrere Whiskys von Weutz (den "Maroon" und den "Hot Stone" und einen, dessen Namen ich nicht mehr genau weiß - vermutlich (!) den "Green Panther" - oder war es doch der "Golden Wheat"???) und den Old Moar und den Red Moar vom Moarpeter... Und dann gab ich mir auch noch ´nen BOWMORE DAWN und ´nen ROSEBANK von Signatory , der wie alte gebrauchte Bauarbeiter-Socken roch (aber dennoch schmeckte!)...



Der Pub ist ein steirisches Pub. Stop! DAS steirische Pub schlechthin! Es ist einer Almhütte nachempfunden. Und bei guter Stimmung kann es vorkommen, daß Helmut „Schuly“ Schulhofer, der coole Wirt, seinen Dudelsack hervorholt und spielt… (Übrigens: wer auf der "InterWhisky 2oo9“ in Frankfurt die Modenschau der steirischen Kilts von „Rettl“ sah, wird Schuly mit seinem Dudelsack dort auch dabei erlebt haben!)
Ansonsten gibt es einmal in der Woche Live Musik. Und mittwochs ab 2o.oo Uhr die Karaoke-Night. Und wer Nageln
;) will, ist hier richtig! Man trifft nette und lustige Leute. Und ist sofort in ein Gespräch hineingezogen… Im Oktober findet ein bereits schon traditionelles Kilt-Treffen statt, daß gemeinsam mit dem „Molly Malone“ und dem „Flann O´Brien“ veranstaltet wird. Und Schuly ist mit seinem Dudelsack und mit seinen Highlandern (sowohl Frauen- als auch Männer-Mannschaften!) des öfteren bei Highland Games anzutreffen...

Steirer-Pub zum steirischen Highlander
Glockenspielplatz 5 (Abraham a Santa Claragasse 3), 8010 Graz

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 17.oo Uhr bis Open End...
Tel.: 0316/84 50 00 oder 0664/3120762
Mail: steirer-pub@gmx.at
www.dudelsackspieler.at oder www.steirer-pub.at

Schuly gab mir beim Abschied noch einen Tipp mit auf den Weg: Samstag Nachmittag in Stubenberg am See findet ein kleines Highland Game statt... Kommen! Es lohnt!
(In Österreich gibt es neben den auch bei uns klassischen Disziplinen weitere sehr interessante und lustige Bewerbe - z.B. das EIAWIX´N oder das BIERLIZUPF´N. Ersteres ist nicht das, was man zunächst denken könnte... ;) :ups: Hier werden 3 rohe (!!!) Eier einem Fänger zugeworfen, der sie nur mit den Händen - und möglichst ohne sie zu zerquetschen - fangen muß. Der weiteste gefangene Wurf zählt! - Beim Bierlizupf´n gehts ganz schlicht und einfach darum, wer einen Maßkrug am schnellsten leeren kann... Bei 3,2 Sekunden soll der Rekord bei den Männern stehen... So schnell gurgelt nicht mal mein Ausguß die Brühe hinunter! Bei den Damen soll die Zeit irgendwo knapp über 5 Sekunden stehen... :naja: :no: )



Die "Destillerie" Moarpeter in Stubenberg am See (Steiermark) liegt in exklusiver Lage in Sichtweite des Stubenberger Sees. Mitten in der hügeligen Berglandschaft der Ost-Steiermark am Rande eines Waldes und völlig abseitig der anderen Behausungen (ca. 1 bis 1,5 Kilometer entfernt) liegt das ganze Areal. Der Dreiseithof hat ein sehr gemütliches Ambiente – und das in seiner ursprünglichsten Form. Doch das Moarpeter ist keine Destillerie im üblichen Sinne. Es ist ein Buschenschank (das, was man hierzulande als "Besenwirtschaften" kennt) - doch eben keiner für Wein. Sondern für selbstgebrautes Bier. Dieses Moarbräu bietet also Bier-Liebhabern tagsüber eine idyllische Umgebung zum Genießen. Und abends läßt es sich in der Pub-Atmosphäre angenehm plaudern (auch wenn das Steirische – vor allem der Einheimischen untereinander! – doch etwas gewöhnungsbedürftig ist!). Man ist jedenfalls vom Charme der alten Gemäuer verzaubert, die es schon seit 1581 hier so geben soll. Und man bekommt hier helles und dunkles Bier. Man erzählte mir, daß die wunderschöne ost-steirische Hügellandschaft und die inzwischen mehr als 5oojährige
Geschichte des Hofes Inspiration für die ur-typischen Biersorten gewesen sei. Ursprünglich diente das Moarbräu (damals noch als Mayerhof) den Burgherren und –frauen von Schielleiten wohl als Wirtschaftsgebäude. Heute gibt es auf dem Hof einen Buschenschank, Ferien-Wohnungen, eine kleine Brauerei. Und in naher Zukunft wird wohl auch der Verkostungsraum für die Whiskys fertig sein. Ich konnte schon mal einen Blick hineinwerfen… Und ich bin sicher: auch hier wird es dann
für vielleicht 2o Liebhaber des Gerstensaftes urgemütlich...
Von hier kommen also die schon genannten Old Moar (ein original Steirischer Single Malt) und Red Moar (ein ganz offensichtlich im Sherryfass gelagerter Single Malt). Zwei weitere (noch nicht abgefüllte!) Whiskys konnte ich auch noch probieren: einen knapp 9jährigen aus ´nem 75-Liter(???)-Rotwein-Fass in bereitsreduzierter Faßstärke . Und einen leicht getorften Oldmoar-New-Make… Nach allem, was ich hier verkosten konnte, muß ich sagen: sauber destilliert! Alles sehr gut trinkbar. Und der Alkohol gut eingebunden... Aber der Andreas Berger brennt nicht selbst. Er läßt dies einen befreundeten Obst-(vor allem Apfel!)Brenner erledigen. Er erzählte mir auch, daß alle Rohstoffe einheimische von steirischen Bauern wären. Lediglich mit der Hefe hätten sie im Moment ein paar Probleme... Das Malz kommt von ihm selbst. Er nimmt das gleiche wie für seine Biere.
Und je nach Saison gibt es hier eben auch Märzen-, Weizen- und Stout Bier (das ich nur empfehlen kann!). Neben den Biersorten gibt es auch reichliche und herzhafte Speisen aus der regionalen
Küche.



Der Old Moar, den ich verkosten konnte,wurde vermutlich (!) im Jahre 2oo3 (?) gebrannt. Nach nur knapp 3jähriger Lagerzeit wurde er (wahrscheinlich 2oo6???) mit mir 4o,o Vol.-% abgefüllt.


Der nicht mehr als 4jährige Red Moar ist bereits ein Single Malt (!!!), der im Jahre 2oo5 in der Hofbrauerei Moarbräu destilliert wurde. Ganz offensichtlich lagerte er im Sherry-Fass. Und wurde ebenso mit 4o,o Vol.-% abgefüllt.

Der Old Moar und der Red Moar überzeugen beide durch ihren harmonischen und weichen Geschmack. Der Old Moar holte bei der österreichischen Landesbewertung sogar schon eine Gold-Medaille…

Buschenschank & Moarbräu Moarpeter
Andreas & Martha Berger
Stubenberg am See (Steiermark) Österreich; Est.: 1581
8223 Stubenberg am See, Vockenberg 46.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag ab 15 Uhr
Sonntag und an Feiertagen ab 14 Uhr (im Juli & August entfällt der sonst übliche montägliche Ruhetag!)
Bis zum 3. März ist der Buschenschank geschlossen!
Tel.: 0664/4326660 (Mobil) oder 03176/8546 oder Mail:
moarpeter@aon.at

28. & 29. Mai 2o11 - WHISKY-TASTING No. 47"

"WHISKY-TASTING No. 47": "The Independent Bottlers Part XV" - The Romantic Rhine Collection von der Firma FEINKOST REIFFERSCHEID WEIN & WHISKY

"WHISKY-TASTING No. 47": "The Independent Bottlers Part XV" - The Romantic Rhine Collection von der Firma FEINKOST REIFFERSCHEID WEIN & WHISKY

„From Winner to Winner?“ – so schlicht und einfach lautete Anfang des Jahres eine Anfrage von LUTZ REIFFERSCHEID aus Bonn. Gemeint waren die Abfüllungen seiner „Romantic Rhine Collection“, eines der vielbeachteten neuen unabhängigen Bottlings im Jahre 2o1o… Nicht zuletzt deshalb waren die REIFFERSCHEIDs beim letztjährigen „Germany´s Best Whisky Award“ in Frankfurt/Main zu „Germany´s Best Whisky Shop 2o1o“ gewählt worden. Bei den Abfüllungen der „Romantic Rhine Collection“ handelt es sich um kleine Einzelfass-Abfüllungen aus Sherry Octave Casks, die extra für ein Finish gebaut werden… Verantwortlich dafür ist EUAN SHAND von DUNCAN TAYLOR in Huntly/Aberdeenshire, der diese 50-Liter-Fässer in einer bekannten Küferei in Auftrag gibt… Alle Whiskys lagern zunächst in American Bourbon Casks oder in Refill Sherry Butts, bevor sie dann in den Octave Casks gefinished werden… Sie werden nicht kaltgefiltert und auch nicht gefärbt. Sie ziehen ihre dunkle Farbe ausschließlich aus den Sherry-Dauben der Octave Casks, weshalb die Assoziation zu Falco´s „Out of the Dark“ nicht ganz von ungefähr kam…

Also: „From Winner to Winner!”… Wir verkosteten:

IMPERIAL; RRC (13 yrs./1997) Sherry Octave Cask Finish (52,4 Vol.-%)

GLENGARIOCH; RRC (2o yrs./1989) Sherry Octave Cask Finish (48,9 Vol.-%)

GLEN SCOTIA; RRC (19 yrs./1991) Sherry Octave Cask Finish (51,2 Vol.-%)

BOWMORE; RRC (12 yrs./1998) Sherry Octave Cask Finish (53,4 Vol.-%)

BEN NEVIS; RRC (11 yrs./1999) Sherry Octave Cask Finish (52,2 Vol.-%)

CAOL ILA; RRC (3o yrs./198o) Sherry Octave Cask Finish (54,6 Vol.-%)

Und wir waren (fast) ausnahmslos begeistert von diesen Bottlings...


www.whisky-bonn.de


17. bis 19. Juni - "Maltheads United II" in Roßdorf

Eigentlich möchte ich hier an dieser Stelle keine Einträge über den Ablauf, die Teilnehmer, die Lokation, die Gesprächs-Themen, die Vorbereitungen des Treffens (und seine Nachwirkungen) schreiben... All dies wäre viel zu komplex. Und im speziellen Falle sogar ungenügend... Deshalb habe ich hier einfach mal den Link zum "Maltheads-United"-Thread im Cutty-Sark-Forum (untenstehend!) gesetzt...
Wer will, kann sich dort viel umfassender darüber informieren.
Hier beschränke ich mich auf die Aufzählung derjenigen Malts, die ich am Freitag Abend (leider MEINEM einzigen bei den MU II!) bewußt noch erleben durfte... (Irgendwer hat die auf dem "allgemeinen Tisch" stehenden Flaschen auch gezählt - es sollen 126 bei 64 Teilnehmern gewesen sein):
(HOUSE MALT) - Glenfaclas; TWA (15 yrs./1995) Sherry Wood (1o4 Bottles) 56,8 Vol.-%
TALISKER; OA (FOCM) 1o yrs./1989 (7.ooo Bottles) 59,3 Vol.-%
GLENBURGIE; Chivas CS (15 yrs./1994) Batch GB 15.oo4 (5oo ml) 54,6 Vol.-%
GLENFARCLAS "Christmas/Tanne"; OA (21 yrs./198o) Dark Sherry Cask No. 11.o48 (593 Bottles) 54,7 Vol.-%
BOWMORE; JWWW (ADC - first Bottling for Whisky-Manufaktur) 2o yrs./199o (Bottled 88 days after the first half cask No. 185.o75) 55,o Vol.-% (9o Bottles)
GLENGOYNE; C (AC) 14 yrs./1996 (Bourbon Hogshead) 55,9 Vol.-%
INCHGOWER; JWWW (SC) 17 yrs./1989 (Port Wood Cask No. 1o72) 46,o Vol.-%
(LAUDALE) - Glenfarclas; Adelphi (12 yrs./1997???) 1o First Fill Sherry Hogsheads (3.42o Bottles) 46,o Vol.-%
LAPHROAIG; S (CSC) 17 yrs./199o (Bourbon Barrel No. o8/45) 56,1 Vol.-% (224 Bottles)
MILLBURN; JWWW (OTL) 23 yrs./1981 (Sherry Cask) 61,5 Vol.-% (224 Bottles)

http://www.scotswhisky-community.de/forum/p247943-maltheads-united-2011.html#post247943


NEU: seit 2o. Juni 2o11 sind wir "FRIEND OF THE SOCIETY" (The Scotch Malt Whisky Society)

Die Scotch Malt Whisky Society ist wohl einer der exklusivsten Whisky-Clubs der Welt. Für viele Whisky-Liebhaber ist sie bereits ein Begriff. In Großbritannien ist die Mitgliedschaft etwas ganz Besonderes. Doch auch in anderen Teilen Europas und der Welt ist die Society zu Hause.

Das Ziel des Clubs ist die Förderung und der differenzierte Genuß von Spitzenwhiskys. Mehr als 24.ooo Mitglieder weltweit erfreuen sich an den herausragenden Abfüllungen. Auch in Deutschland, Belgien und den Niederlanden stehen Whiskyliebhabern die außerordentlichen Whiskys der SMWS zur Verfügung.
Seit dem 2o.o6.2o11 nun auch in der "No.2 - Die Altstadtkneipe"! Das bedeutet, daß jedes Society-Mitglied gegen Vorlage seiner Mitglieder-Karte 15 % Rabatt auf die Drams der Society gewährt bekommt...
Man kann hier aber auch Mitglied der Society werden. Antrags-Formulare liegen in der Whisky-Stube aus.
www.smws.com


o1. - o3.o7.2o11 - "Peter & Paul" (Stadtfest)

Die LVZ titelte: "Stadtfest startet genial und endet feucht-traurig". - Das war des Schlechten zuviel am Wochende. Delitzsch hatte in diesem Jahr zum Peter-und-Paul-Fest Pech mit dem Wetter. Am Freitag und Sonnabend belohnten noch Tausende Besucher das Engagement der Veranstalter und Organisatoren des bunten Spektakels. Der Sonntag fiel dem Regen zum Opfer - viele Veranstaltungen mußten abgesagt werden...

Anfang Juli findet traditionell nach dem Namenstag der Kirchen-Patrone St. Petrus & Paulus das Stadtfest "PETER & PAUL" mit Mittelalter-Markt, Rummel und vielen Live-Musik-Konzerten auf den fünf Veranstaltungsplätzen der Stadt statt... Leider hatte der eine der beiden Namensgeber dieses Mal seinen Job nicht wie gewohnt erledigt - weswegen es sehr regnerisch, kalt und stürmisch war... Ab Freitag Nacht gab es praktisch ununterbrochenen Starkregen mit stürmischen Böen und Kälte. Deshalb wurden schon Samstag Abend die ersten Veranstaltungen vorzeitig abgebrochen. Und die meisten der Sonntag-Termine gestrichen...

 

GROSSE BÜHNE (KIRCHPLATZ) AN DER "No.2 - Die Altstadtkneipe":

FREITAG (01.07.2011)

18.oo bis 19.oo Uhr ERÖFFNUNGS-KONZERT mit der Delitzscher Nachwuchsband "THE STRAIGHT" (www.myspace.com/burningdoubts)

19.oo bis 2o.oo Uhr "HEIMSPIEL"-KONZERT mit der Delitzscher "BÄND! HAUSSTAUB" (www.myspace.com/hausstaub-band)

2o.3o bis 22.3o Uhr KONZERT mit der Gothaer Deep-Purple-Cover-Band "SHADES OF PURPLE" (www.shadesofpurple.de)

23.oo bis o2.oo Uhr KONZERT mit der AC/DC-Cover-Band "CRAYFISH" aus Tröbnitz/Thüringen (www.crayfishband.de) ... hier erwacht die Brian-Johnson-Ära!

SAMSTAG (02.07.2011)


11.oo bis 12.3o Uhr SOPHIE ROCKT! - Sophie Vasak aus Rackwitz spielt mit ihrem Bruder Kevin Rock Classic´s...
(www.sophie-rockt.de)

12.3o bis 13.3o Uhr HISTORISCHE MODENSCHAU mit dem sozio-kulturellen Zentrum Delitzsch (www.soziokulturelles-zentrum.de) - hier wird die Mode des Biedermeier & Barock vorgestellt...

16.oo bis 2o.3o Uhr KONZERT mit der Leipziger Rockabilly- & Rock´n`Roll-Band "KING KREOLE!" (www.king-kreole.de)

2o.3o bis 22.oo Uhr GUGGE-MUSIC-SPECTACEL mit den "NEUSSENER HEIDE-GUGGIS e.V." (www.heide-guggis.de)

22.oo bis o2.oo Uhr KONZERT mit der Rock-Klassiker-Band "CRAZY BIRDS" aus Meißen (www.crazy-birds.com)



www.peterundpaul-delitzsch.de
SONNTAG (03.07.2011)

11.oo bis 14.oo Uhr DIXIELAND-FRÜHSCHOPPEN mit GEORG MÖSER´S "SWING DESSERT" aus Halle/Saale (www.hansetours.de/swingdessert)

14.oo bis 17.oo Uhr FOLK FÜR´s VOLK! - mit WERNHER VON LICHTENSTEIN (Knetsch) & GEORG NAUMANN aus Halle/Saale (www.rosarien.de/knetsch.html)


18.oo bis 2o.oo Uhr (FLOWER)-POWER-SONGS mit HEIKE MAY aus Leipzig (www.heikemaymusic.com)


2o.oo bis 22.oo Uhr ABSCHLUSS-KONZERT mit dem Projekt "BEATLES IN CLASSIC" - je 5 Klassiker und Rocker aus Dippoldiswalde bringen die bekanntesten Beatles-Songs zu Gehör... (www.beatles.music-dipps.de/index.htm)


22.3o Uhr ABSCHLUSS-FEUERWERK

KLEINE BÜHNE (KIRCHPLATZ) AM "STEAK-HOUSE":

FREITAG (01.07.2011)

18.oo bis 22.oo Uhr IRISH FOLK KONZERT mit der Hallenser Irish-Folk-Band "IRISH ROSARIEN" (www.rosarien.de)

22.oo bis o2.oo Uhr ROCK-KONZERT mit der Naunhofer Rock-Band "TAGEINS" (www.tageins-rock.de)

SAMSTAG (02.07.2011)

11.oo bis 12.oo Uhr KINDER-PROGRAMM mit MAIK GÖPEL: "Maiks Kinderlieder" - vor allem für Kinder im Vorschulalter bis 1., 2. Klasse... (www.liedermaik.de)

12.oo bis 14.oo Uhr KONZERT mit "NYLONSAITEN & SAITENSTRÜMPFE" (Nadine Maria Schmidt & Band) - (www.fraumitgitarre.de)

16.oo bis 21.oo Uhr FOLK-BÜHNE mit "The American Folk & Songwriter-Tour 2o11" - YOU ARE ENTERING THE AMERICAN SECTOR! (4o Jahre "Hagelberger") mit den Musikern ROBERT WILLIAMS (www.robertwilliamsmusic.com), JOHN VAUGHAN (www.cdbaby.com/Artist/JohnVaughan), RON RANDOLPH (www.hotnachos.de), FRANCIS SERAFINI (www.hagelberger14.com/Francis.htm), WAYNE GRAJEDA (www.waynegrajeda.com) & THOMAS BAUMGARTE...
Songs zwischen amerikanischer Songwriter-Tradition, Americana, Blues, Funk & Pop...

21.oo bis o2.oo Uhr LIVE-MUSIC mit "THE LITTLE RED SHEVETTES" (www.shevettes.de) - einer Berliner Frauen-Band, die die Flower-Power-Ära mit den Songs von den Stones, The Doors, Tracy Chapman und A. Morissette (u.a.m.) aufleben läßt...

SONNTAG (03.07.2011)

13.oo bis 17.oo Uhr BLUES-"FRÜHSCHOPPEN" mit der Leipziger Blues-Band "PETER´s DEAL" (www.petersdeal.de)

18.oo bis 22.oo Uhr KONZERT & TANZ mit der Delitzscher Band "SPÄTLESE"... Und dies im wahrsten Sinne des Wortes!


16. Juli 2o11 - "SPECIAL WHISKY-TASTING" mit Alfred Prenzlow

Alfred Prenzlow ist in der Whisky-Szene kein Unbekannter... Mit seinen Grafiken und Aquarellen ziert er so manches Whisky-Label oder die Frontseite der "Whisky Watch"... Bei diesem "SPECIAL WHISKY-TASTING" malten wir uns unsere eigenen Labels bzw. Whisky-Kunstwerke...

Das "SPECIAL WHISKY-TASTING" versuchte den Begriff "Tasting" einmal neu zu definieren... Wir haben an diesem Abend nicht nur ein paar schöne Drams verkostet - sondern als Teilnehmer des Tastings selbst auch aktiv und kreativ werden dürfen...

Mit Alfred Prenzlow (Jahrgang 1965) - vielen der Whisky-Freunde bekannt durch seine Grafiken und Radierungen, die immer mal wieder Walter Schoberts "Whisky Watch" zierten oder auf einer Flasche aus Jack Wieber´s "Prenzlow Portfolio Collection" prangten - verbindet mich inzwischen ein schon etliche Jahre andauernder Kontakt, den wir auf verschiedenen Messen (CWH, InterWhisky, Radebeul) pflegten... Immer wieder kam das Gespräch dabei darauf zurück, daß "man doch mal was gemeinsam machen könne"... Nun: ich hatte dabei immer etwas mehr in Richtung einer Ausstellung seiner Bilder und Grafiken geschielt... Oder auch in Betracht gezogen, ihn bei einer Art Vernissage seine (!) Lieblings-Whiskys vorstellen zu lassen...
Womit mich Alfred allerdings in Radebeul überraschte, war eine Idee, die mir sofort gefiel - und die mich in den Bann zog: Alfred Prenzlow möchte an diesem "Special Tasting"-Abend mit den Gästen gemeinsam malen... Gemeinsam kreativ sein... Gemeinsam (Kunst-)Werke produzieren... Und zwar MIT WHISKY! - Vielleicht kennt ja der Eine oder Andere auch Udo Lindenbergs "Likörelle"... Bilder, die "in Likör" gemalt wurden. So (oder so ähnlich) sollte es auch hier stattfinden...
Auf den Tischen standen dieses Mal also nicht nur Gläser und Whiskys, sondern auch Mal-Stifte, Pinsel, Papier...
Ich hatte aus meinen Regalen ein paar besondere Abfüllungen gezogen, die uns beim Malen inspirieren sollten:
GLENTURRET; Vittine Bruchköbel (12 yrs./1993) Single Cask (4o,o Vol.-%)
ABERLOUR; C&S (DC) 16 yrs./1994 (Hogshead No. 4417) 59,9 Vol.-% (232 Bottles)
(GLEN MALTHEAD) Glen Moray; MU II (13 yrs./1998) Sherry Cask (59,o Vol.-%)
ROYAL LOCHNAGAR; Brühler Whisky-Haus (13 yrs./1997) Bourbon Hogshead No. 569 (75 Bottles) 59,8 Vol.-%
SPRINGBANK; Wattenscheider Malt Whisky Society e.V. (11 yrs./1997) Refill Bourbon Cask (46,o Vol.-%) 36o Bottles
CAOL ILA; VMWC (CC) 14 yrs./199o (Oak Cask) 46,o Vol.-%...
Anfänglich saßen die Tasting-Teilnehmer doch ein wenig unschlüssig und verloren vor ihrem weißen Blatt Papier. Doch als die ersten zaghaften Striche aufs Papier gefunden hatten, ging es zunehmend lockerer von der Hand...
Nachdem jeder sein Kunstwerk vollendet hatte, gab es von Alfred Prenzlow noch eine Mappe für sein Werk - und einen
ARDBEG; IML (specially selected for the 5th Anniversary of Whiskyfreunde Essenheim) 5 yrs./2000 (Cask No. 845) 58,4 Vol.-% (324 Bottles)...

www.prenzlow.de

12. bis 14. August 2o11 - V. Keltischer Abend (Highland Games) in Krostitz

Kiltisch-keltischer Höhepunkt in Krostitz...

Bereits zum 3. Male waren wir in diesem Jahr mit unserem Whisky-Angebot beim "V. Keltischen Abend" des Krostitzer "Clan´s der Berserker" dabei... Und auch in diesem Jahr kamen zu diesem Event der Krostitzer Kraftsportler noch mehr Gäste als im Vorjahr... Dabei schien das Fest zunächst unter keinem guten (Wetter-)Stern zu stehen. Denn am Freitag Abend schüttete es (wieder einmal!) wie aus Kannen... Aber die Krostitzer und ihre Gäste ließen sich davon nicht abhalten. Hier im Dorf (verzeiht liebe Krostitzer!) werden die verschiedenen Formen der schottischen Traditionspflege aufs engste miteinander verbunden... Sportliche Wettkämpfe im Stile der Highland Games werden mit Live-Musik, Bier und unseren Whiskies verknüpft... Doch auch in diesem Jahr kämpften wieder 15 Highlander aus verschiedenen Clans in den typischen Einzel-Disziplinen (Steinwurf, Gewichtwurf, Farmers Walk, Tossing & Gewicht-Hochwurf) um den Sieg... Natürlich konnte es wieder "nur einen (Sieger) geben"... Die Zuschauer und Gäste hatten aber nicht nur bei den Wettkämpfen sondern auch beim umfangreichen Rahmen-Programm viel Unterhaltung und Spaß...
www.clan-der-berserker.de

2o. & 21.o8.2o11 - WHISKY-TASTING No. 49

"WHISKY-TASTING No. 49": "The Independent Bottlers Part XVI" - die C&S-Dram-Collectionen von ANDREA CAMINNECI´s Firma "Wine & Spirit Partner"

"WHISKY-TASTING No. 49" - "The Independent Bottlers Part XVI" - Die C&S-Dram-Collectionen von ANDREA CAMINNECI...

Vielleicht sollte ich meine Open-Air-Veranstaltungen auf die Termine legen, die ich mit Andrea vereinbare... Warum? - Weil zum wiederholten Male ausgerechnet zu unserem Tasting-Termin Temperaturen herrschten, die schon ohne Bewegung und körperliche Anstrengungen den Schweiß nur so in Strömen fließen ließ... Das hatte zumindest den Vorteil, daß wir unsere Drams nicht erst anwärmen mußten. Wir verkosteten:
Mystery Little Piggy; C&S (DG) 8 yrs./2oo1 (Hogshead No. 26o) 46,5 Vol.-% (39o Bottles)
Highland Park; C&S (DG) 13 yrs./1997 (Hogshead No. 980*) 49,o Vol.-% (325 Bottles)
Islay No.1 (Bowmore); C&S (DR) 13 yrs. (3 Casks) 46,o Vol.-% (1.378 Bottles)
Macduff; C&S (DC) 1o yrs./2ooo (Sherry Butt No. 2782) 61,1 Vol.-% (6o1 Bottles)
Braes of Glenlivet; C&S (DS) 21 yrs./1989 (Hogshead No. 1o3o) 54,7 Vol.-% (15o Bottles)
Bunnahabhain; C&S (DC) 12 yrs,/1998 (Sherry Puncheon No. 6o41) 52,2 Vol.-% (573 Bottles)
Im "Nachgang" gab es dann noch von den anderen, "älteren" Bunna´s von Andrea zu kosten. Und Hartmut und Monika hatten auch wieder einen feinen Tropfen mitgebracht: einen BRUICLADDICH "Valinch"; OA (12 yrs./1998) Ace in Christian Drouin Calvados Cask No. oo2 (65o Bottles) 56,1 Vol.-%
www.wine-and-spirit-partner.de


27. August 2o11 - Die XXI. Liedertour - das Singer- & Songwriter-Open-Air...

Die LIEDERTOUR ist ein kleines Song-Festival mit unterschiedlichsten Musikern und Musik-Gruppen, die im Sommer auf Tournee durch die Republik gehen... Dabei ist Delitzsch seit Jahren EINE Station, die nie ausgelassen wird...

Die seit nunmehr 21 Jahren existierende Liedertour machte auch in diesem Jahr zum (gefühlten) 18. (oder 19.???) Male Station auf dem Kirchplatz vor der "No.2 - Die Altstadtkneipe". Doch halt! - Open Air? Auf dem Kirchplatz??? - "In Delitzsch scheint es einfach immer zu regnen. Jedes Mal, wenn ich hier bin, ist das jedenfalls so", beschwerte sich Francis D.D. String mit einem Lächeln auf den Lippen... Und so eröffnete er gemeinsam mit dem Akkustiktrio rund um Frank Oberhof die Liedertour IN der Altstadtkneipe... Draußen tröpfelte es derweil. Und die Temperaturen bewegten sich in Richtung Einstelligkeit. Im August! Beim diesjährigen Song-Festival traten die Musiker unterschiedlichster Genre und Stil-Richtungen (Liedermacher, Chanson-Interpreten, Singer/Songwriter, Folkmusiker und Rock-Poeten) auf, um gemeinsam miteinander zu musizieren. Das jeweils Typische der einzelnen Handschriften spiegelt die verschiedenen Erfahrungen, Ansichten und Erwartungen in ihren Songs und Texten wider. Die stilistischen Unterschiede sind das Markenzeichen dieses Musik-Festivals jenseits von Mainstream und Belanglosigkeit...
Aufgrund des kurzfristigen Umzugs in die Kneipe war es dort brechend voll. Dennoch entwickelte sich für die ca. 15o Besucher ein ganz einzigartiger Abend. Sie rückten halt ein Stück näher zusammen und feierten die Musiker ein ums andere Mal...
Beim diesjährigen DELITZSCH-"OPEN-AIR" wirkten mit: der poetisch-ausdrucksstarke Musiker und Schauspieler SEBASTIAN BANDT, der Romantiker ohne Rüschen RALPH SCHÜLLER & BAND, der Goodfather der Liedermacher und Berliner Kleinkunst-Urgestein MANFRED MAURENBRECHER und FRANCIS D.D. STRING, der dieses Mal mit seinem AKUSTIK-TRIO musikalisch mit "Haushofer"-Texten überraschte...

www.liedertour.de

o2. & o3. September 2o11 - "XII. Cöpenicker Whisky-Herbst"

Erstmals durfte ich mich beim immerhin schon 12. Cöpenicker Whisky-Herbst in die Gilde der Aussteller und Präsentatoren einreihen... Gemeinsam mit Maggie Miller vom "Scotch Single Malt Circle" belegte ich einen Stand und bot die Whiskys von vier unabhängigen Abfüllern (C&S Dram Collection, Reifferscheids "Romantic Rhine Collection", "Berry´s Own Selection" von Berry Bros & Rudd, einzelne neue Abfüllungen der SMWS, Glenglassaugh und das Scottish Liqueur Centre) an...

Das Wetter hätte besser nicht sein können: strahlender Sonnenschein und richtig (ja: richtig!!!) warme Temperaturen... Dazu eine nahezu 1oo %ige Vorbereitung der Organisatoren (Stichwort "Zaster-Laster" & Wasser-Mobil), viele tolle Whiskys, etliche Neu-Erscheinungen, viele Gäste, die sich angesagt hatten (viele davon aus den diversen Whisky-Foren), tolle Stand-Besatzung (Maggie & "Sugar" Kerstin)... Was will man eigentlich mehr? - Und so kam es, daß die Stunden wie im Fluge vergingen... Außer am Diageo-Stand kam ich zu keinem Whisky, den ich anderwo verkostet hätte... Dabei waren sie alle greifbar nahe. So beschränkte ich mich auf meine und Maggie´s Angebote. Und auf das, was freundliche Forums-Freunde einem manchmal vorbeibringen... ;-)
Für mich war dies jedenfalls eine sehr schöne Erfahrung. Und eine gelungene Premiere. Im nächsten Jahr wäre ich gern wieder mit von der Partie...
www.whisky-herbst.de

19. September 2o11 - 5o. Geburtstag und plötzlich "Laird of Glencairn"...

Es gab verschiedene Gründe, weshalb ich meinen 5o. Geburtstag nicht in heimischen Gefilden feierte... Relativ kurzfristig hatten wir uns für eine einwöchige Reise ins "Gelobte Land" entschieden. Und so saß ich also an der Ostküste Schottlands - mitten im Ort Arbroath - und schaute ungläubig auf ein Stück Papier, daß mir meine Angestellten, Mitarbeiter und Pauschalkräfte zum Geburtstag mitgegeben hatten...

... dieses Papier stammte von den "Lords of Scotland" und bedeutete mir, Grundbesitzer im Norden Schottlands geworden zu sein... Nun ja, es ist ein Stück Land in der Größe eines "Quadratfußes". Aber mit dem "Quadratfuß" von Carola dürfte es immerhin möglich sein, darauf sie sitzen (wenn auch nur auf einem Angler-Klappstuhl...)
Weiterhin sagte dieses Papier aus, daß ich fortan den Titel "LAIRD OF GLENCAIRN" tragen dürfe...
Meine Augen könnt Ihr Euch vorstellen! Immer wieder schüttelte ich ungläubig den Kopf. Und dennoch stand es da auf dem Papier schwarz auf weiß: Ich bin Besitzer eines Stückes Land in den Nördlichen Highlands in der Nähe von Glencairn, Caithness...
Ich danke Euch, Ihr Lieben...


17. bis 25. September 2o11 - SCHOTTLAND-URLAUB

Vom 17. bis 25. September 2o11 machten wir eine einwöchige Rundreise durch die schottischen Highlands, die Speyside und Skye... Wir besuchten 13 (in Worten: dreizehn!) Destillerien, einige Castles, Stirling, Edinburg und Dufftown. Und wir ließen die Seele baumeln...

Großes "SORRY!", daß hier noch kein detailierter Reisebericht steht... Er soll aber auf jeden Fall folgen. Sobald ich mal wieder Zeit dafür habe... Und dann gibts auch noch mehr Bilder!


o1. & o2. Oktober 2o11 - WHISKY-TASTING No. 5o

"WHISKY-TASTING No. 5o": "The Independent Bottlers Part XVII - Berry´s Own Selection von Berry Brothers & Rudd mit Andreas Hailer vom "Whiskykeller in Bruschied

Seit über einem Jahr versuchten wir es vergeblich, gemeinsam einen Termin für ein Tasting zu finden... Aber entweder gingen mir die Termine für ein Tasting aus - oder aber Andreas Hailer war selbst bei Messen oder Tastings unterwegs...
Nun aber hatte es endlich geklappt. Während des "II. Whisky-Festivals" in Dresden-Radebeul hatten wir einen Termin festgezurrt... Andreas Hailer betreibt seit 2oo1 den "Whiskykeller" in Bruschied. Dort hat er selbst so um die 7oo verschiedene Whiskys im Angebot... Seit 2oo2 ist er aber auch der alleinige Deutschland-Importeur für "Berry´s Own Selection" von der Firma Berry Bros. & Rudd. Dies ist einer der renommiertesten Abfüller Großbritanniens... Eines seiner weiteren Unternehmungen ist das Whisky-Kleinod "Whisky Tales", daß er zusammen mit seinen zwei Partnern betreut... Hier werden bei diesem (vielleicht kleinsten) unabhängigen Abfüller 2 - 3 speziell selektierte Abfüllungen pro Jahr herausgebracht... Getreu dem Motto: "Qualität vor Quantität".
Zu unserem Tasting mit Andreas Hailer verkosteten wir:
DAILUAINE; BBR (32 yrs./1974) 46,o Vol.-%
TOMATIN; BBR (14 yrs./1997) 54,4 Vol.-%
LEDAIG; BBR (5 yrs./2oo5) 61,1 Vol.-%
BUNNAHABHAIN; BBR (32 yrs./1979) 53,8 Vol.-%
CAOL ILA; BBR (11 yrs./2ooo) 57,6 Vol.-%
LAPHROAIG; BBR (1o yrs./1998) 58,7 Vol.-%
www.whiskykeller.de

o8. Oktober 2o11 - "WHISKY-DINNER DeLuxe" im Kloster Nimbschen

"WHISKY-DINNER DeLuxe" im Kloster-Hotel Nimbschen (bei Grimma)

Die Firma GAUMENFREUDE aus Grimma/Leipzig veranstaltet neben vielen anderen lukullischen Highlights im Kloster Nimbschen auch in regelmäßigen Abständen ein Whisky Dinner. Zu diesem "Dinner Deluxe" waren auch dieses Mal unsere Whiskys gefragt. Und ich kann sagen, daß diese Veranstaltung ein wahres Highlight wurde! Und dies nicht zuletzt aufgrund der überragenden Qualitäten der angebotenen Speisen (Hier eine ganz tiefe Verbeugung vor Rocco Röder und seinem Team!!!) und auch der dazu passenden Whiskys... DAS MENÜ:

Aperitif: frische Whisky-Bowle mit Erdbeeren & Minze
1. ISLAY SINGLE MALT Edition No. 1 (Bowmore); C&S Dram Regional (13 yrs./1998) only 3 Casks (46,o Vol.-%)
2. Sashimi Lachstürmchen (gebeizter Orangenlachs)
3. GLENDULLAN; C&S Dram Collection (12 yrs./1997) Hogshead No. 5o62 (294 Bottles) 57,1 Vol.-%
4. Getrüffeltes Kartoffelsüppchen & Lammrücken
5. MORTLACH; The Warehouse Collection (11 yrs./2ooo) Bourbon Hogshead No. 9o52 (271 Bottles) 46,o Vol.-%
6. Maispoularde an Sommerboten
7. DALMORE; OA (12 yrs.) Sherry & Bourbon Casks (4o,o Vol.-%)
8. Wildschweinfilet im Brotmantel auf Rotweinjus
9. SPEYSIDE; C&S Dramm Good Collection - Ex-South African Sherry Butt No. 944 (488 Bottles) 47,2 Vol.-%
1o. Gaumenfreude Mini Patissierie
11. GLAYVA LIQUEUR; The Glayva Liqueur Company Glasgow (35,o Vol.-%) - Whisky Liqueur
www.gaumenfreude.net

13. Oktober 2o11 - Haus-MESSE-Präsentation in der METRO (Leipzig)




18. Oktober 2o11 - "German Tasting Tour 2o11" von Kilchoman im Gasthaus "Zum Schad" (Halle/Saale)
29. Oktober 2o11 - Kabarett-Solo mit "Vicki Vomit"

Er war nicht zum ersten Male bei uns im Hause zu Gast - aber sein letzter Auftritt lag nun schon mehr als zwei Jahre zurück... Zeit, wieder einmal etwas zu unternehmen... Als Brachial-Barde arbeitete VICKI VOMIT mit "Ficken für Deutschland" immerhin intensiv an unserer Zukunft. "Arbeitslos - und Spaß dabei" dürfte dabei allerdings der Schnee von gestern gewesen sein... Denn spätestens seit der Veröffentlichung eines berühmt-berüchtigten Buches eines ehemaligen Berliner Innen-Senators gibt es andere Aufgaben...

Ohne Frisur, ohne Tabu - aber mit Humor...

Kultkomiker Vicki Vomit unterhält 40 Zuhörer in Altstadtkneipe No. 2

Delitzsch. Das Geheimrezept des Vicki Vomit, der nach eigener Überzeugung „weder besonders talentiert, noch intelligent“ ist? „Ich sehe einfach irrsinnig gut aus.“ Die These des schwarzzotteligen 48-Jährigen, der sich in den vergangenen Jahren vor allem in den neuen Bundesländern einen gewissen Kultstatus erarbeitet hat, ist Ansichtssache. Nicht jedoch seine unübertreffliche Gabe, mit parodistischer Musik und satirischer Stand-up-Comedy zu unterhalten.

So geschehen am Sonnabend in der Altstadtkneipe No. 2. Zwischen Gastspielen in Gotha und Aue betrat der überzeugte Atheist direkt am Fuße der altehrwürdigen Stadtkirche vor 40 Gästen seine kaum einen Quadratmeter große Bühne. Der akute Platzmangel sorgte in Kombination mit Vomits losem Mundwerk für rasch aufglimmende Heiterkeit im Gaststübchen von Jens Fahr. Mit trefflichen Pointen eroberte der Thüringer schon zu Beginn seines zweistündigen Monologs in zwei Akten das versammelte Volk und entfachte beinahe romantisch-familiäre Stimmung.

Die vertraute Harmonie drohte lediglich von Zeit zu Zeit zu verharren, als sich der Künstler in seinen Gedankengängen über den alltäglichen Wahn- und Irrsinn allzu sehr dem Grenzwertigen zuwandte, als sich seine erwartet schwarzhumorigen Kalauer allzu sehr moralisch bedenklichen Themen näherten.


Und obwohl der eine oder andere kollektive Lacher in der plötzlichen Erkenntnis der Unmoralität erstickte, blieb Vomit an diesem Abend ziemlich zahm. Der Programmtitel „Ficken für Deutschland“ hatte im Vorfeld eher eine platte Aneinanderreihung banalen Humors befürchten lassen. Alle Skeptiker lehrte der Berufsmusiker eines Besseren. Gott sei Dank. Oder besser: Vomit sei Dank.

Bewaffnet nur mit einer stahlsaitenbespannten Konzertgitarre, einem Strandtuch zur unvermeidlichen Transpirationsbekämpfung im gedrungenen Kabuff und einem schier unerschöpflichen Repertoire an deutschsprachigem Kleinkunstprogramm bewies Vomit, dass er durchaus auch mit dem Prädikat „niveauvoll“ glänzen kann. Vomit sprach über die Hemmungen eines Mannes in mittlerem Alter vor einem Artbesuch („da hört man schon vorher im Kopf die Gummihandschuhe schnappen“), philosophierte über den „Pippi-Konzern“ Sanifair, der mit seinen Rastplatztoiletten und einer „unverschämten Benutzungsgebühr von 70 Cent die Weltherrschaft an sich reißen will“, legte den wortinternen Widerspruch von Bio-Tabak zu Tage und hinterfragte den jüngsten Papstbesuch in seiner Heimatstadt Erfurt, der 200 Millionen Euro für Sicherheitskosten und Personenschutz verschlang. Vomit: „Hat dieser Mann denn kein Vertrauen in Gott?“

Offensichtlich ohne Konzept bediente sich Vomit – im Übrigen geborener Jens Hellmann – beliebig der Thematiken aus seinem eigenen Leben, der Politik, dem Sport und der „High Society“. Stets mit hemmungsloser Offenbarung eigener Ansichten. Thema Frauenfußball: „Ist völlig falsch verstandene Emanzipation“. Plagiatsaffäre Guttenberg? „Dass mittlerweile 490 000 Menschen auf Facebook dafür stimmen, dass er zurückkommt, zeigt, dass wir eine Nation voller Deppen sind.“ Der technische Fortschritt von Flachbildschirmen? „Flach? Passt zum Programm.“

Nachdem die Stimmbänder in der Pause kräftig mit Schwarzbier geölt wurden, ging der Alleinunterhalter schließlich zu seiner wohl aufrichtigsten Passion über. In trefflicher Liedermacher-Manier trällerte Vomit altbewährte Klassiker wie „Der Kannibale von Rotenburg“ oder „Mandy ist ein Opfer der Mode“, gemischt mit aktuellen Hits, die er „erst einmal ausprobiere will, ehe ich sie vor richtigem Publikum spiele“. Die Delitzscher nahmen es mit Humor. Ebenso wie zahlreiche Sticheleien in Richtung Arbeitslosenquote der Region.

Fazit: Jens Fahr hat mit dem nunmehr dritten Auftritt des Erfurters mal wieder für einen Höhepunkt in einer kargen Delitzscher Kulturlandschaft gesorgt. Die Altstadtkneipe erlebte einen Mann ohne Frisur, ohne Konzept und ohne Tabus. Dafür aber mit Authentizität, mit Enthusiasmus – und sogar durchaus mit Niveau.



o5. November 2o11 - VII. Raritäten-Tasting des Whisky-Klub

Die Mitglieder des Whisky-Klub verkosten in ihren 2 x jährlich stattfindenden Raritäten-Tastings rare und sehr alte (und nicht ganz billige) Whisky´s...

Die Mitglieder des Whisky-Klub der "No.2 - Die Altstadtkneipe" verkosteten zum VII. Raritäten-Tasting sehr seltene, sehr alte und nicht ganz billige Whisky´s...
Die Auswahl für dieses Tasting hate ergeben, daß wir die alten Strathisla´s probieren wollten... Also gab es:
STRATHISLA; G&M (4o yrs./1967) Dark Sherry Casks (4o,o Vol.-%)
STRATHISLA; VMWC (CC) (36 yrs./1969) Sherry Cask No. 2514 (54,6 Vol.-%)
Dazu konnten außerdem verkostet werden:
STRATHISLA; Langside Distillers "DoD" (12 yrs./1996) Refill Hogshead No. LD 4889 (46,o Vol.-%)
STRATHISLA; G&M (14 yrs./1982) 4o,o Vol.-%
Und als Dessert gabs dann noch:
GLENDRONACH; Whisky-Kanzler (8 yrs./2oo3) P.X. Sherry Puncheon No. 3999 (7o2 Bottles) 56,8 Vol.-%
GLENDRONACH; Whisly-Kanzler (15 yrs./1996) P.X. Sherry Puncheon No. 1492 (696 Bottles) 53,8 Vol.-%
BALBLAIR; OA (16 yrs.) 4o,o Vol.-%
GLENLOSSIE; SSMC (25 yrs./1984) Refill Sherry Cask No. 2534 (563 Bottles) 6o,o Vol.-%
CAOL ILA; MoS for Cutty-Forum (16 yrs./1995) Port Hogshead No. 1o.o47 (299 Bottles) 6o,1 Vol.-%
CAOL ILA; TWA "PD III" (26 yrs./1983) Refill Sherry Cask (24o Bottles) 55,3 Vol.-%
 


12. November 2o11 - Irish Folk in der Scheune Schenkenberg

"AN BEAL BOCHT" verwandelt Scheune in Pub...

Bis auf den letzten Platz besetzt war die Pfarrscheune am Sonnabend. Ein Irish Folk Abend vom Feinsten war zu erwarten. Denn zu Gast waren nun zum dritten Mal schon "An Beal Bocht" aus Gotha. Das Trio spielte über drei Stunden lang: "Die schönsten Lieder, die jemals geschrieben wurden", so betonte es immer wieder der Geigen- und Mandolinen-Spieler Oliver Bonsack. Mit seiner genialen Redekunst überlistete er letztlich den gemeinen Saitenbeißer. Denn bereits in der ersten Stunde wurde die Akkustik-Gitarre von Jürgen Dölz dermaßen beansprucht, daß mindestens drei Gitarrensaiten herhalten mußten. (...)
Aber Irish Folk faszinierte auch durch seinen fröhlich-temperamentvollen Musik-Stil. So hörte und sah man ebenfalls tolle und lebhafte Jigs, die die Bühnenbretter unter den Tonkünstlern beben ließen. Unter der Anleitung von Hartmut Sauer wurde das ausgelassene Publikum kurzerhand interaktiv bemüht. In verschiedenen Klatsch-Varianten lieferten sie den perfekten Sound zum irischen Volkslied "Whisky in the Jar". Und dieser fehlte an diesem Abend auch nicht. So liefen wohl einige Tropfen des Lebenswassers die eine oder andere Kehle hinab. Denn wieder mit dabei war Altstadtkneiper Jens Fahr mit mehr als 200 verschiedenen Whisk(e)y-Sorten. Feinschmecker hatten hier die Möglichkeit, mal zu kosten... Vorzüglich und lecker auch die begehrte Whisky-Bowle...
www.pfarrscheune-schenkenberg.de

19. November 2o11 - WHISKY-TASTING No. 51

"WHISKY-TASTING No. 51": "The Independent Bottlers Part XVIII - Jens Unterweger´s "Whisky-Fässle" mit Martin Haltenhoff

Zum "12. Sachsen-Tasting" im März diesen Jahres konnten wir Jens Unterweger mit einer kleinen Auswahl seiner tollen Whiskys schon einmal im "Whisky-Stübchen" der "No.2 - Die Altstadtkneipe" begrüßen... Damals waren seine feinen Tropfen jedoch "nur" Bestandteil des "freien Line-Ups", das die Teilnehmer des Sachsen-Tastings aus ihren eigenen Beständen und Sammlungen bereitgestellt hatten... Doch schon damals begeisterten die Qualitäten dieser Abfüllungen nicht nur mich. Als nun Martin Haltenhoff von den "Munich Spirits" Anfang des Jahres einen überraschenden Besuch bei uns abhielt, machten wir "Nägel mit Köpfen"...
Martin H. stellte nun also die Bottlings der Firma "WHISKYFÄSSLE" in einem eigens dafür anberaumten Tasting vor - die Tropfen waren allesamt exklusive Einzelfass-Abfüllungen in Faßstärke (bzw. leicht reduzierter Faßstärke). Und sie waren wirklich außergewöhnlich! Daß viele davon auch auf der Whiskybase ungewöhnlich gute Bewertungen bekommen, war nach diesem Tasting allen Beteiligten klar... Auch wenn sich diesmal so gar kein Whisky als DER Favorit des Abends präsentieren wollte - irgendwie hatte jeder einen (seinen!) Favoriten recht schnell gefunden... 

www.whisky-fässle.de
Wir verkosteten:
CAPERDONICH (39 yrs./1972) Refill Sherry Cask (45,o Vol.-%)
GLEN ELGIN (35 yrs./1975) Bourbon Cask (46,1 Vol.-%)
LONGMORN (13 yrs./1996) Bourbon Hogshead (49,o Vol.-%)
BUNNAHABHAIN (42 yrs./1968) Refill Sherry Cask (43,8 Vol.-%)
BOWMORE (1o yrs./1997) Bourbon Cask (46,o Vol.-%)
BEN NEVIS (11 yrs./1997) Bourbon Cask (56,2 Vol.-%)


2o. November 2o11 - WHISKY-TASTING No. 52

"WHISKY-TASTING No. 52": "The Independent Bottlers Part XIX" - Thomas Ide´s "Whisky-Chamber" mit Martin Haltenhoff

Da sich der Martin Haltenhoff von den "Munich Spirits" aufgrund des vorangegangenen "Whisky-Fässle-Tastings" (19.11.2o11) ohnehin bei uns aufhielt, überraschte er mich mit dem (gerne angenommenen!) Angebot, doch auch gleich noch die Bottlings von Thomas Ide´s "The Whisky Chamber" mit vorzustellen... Diese Abfüllungen sind speziell separierte Einzelfass-Bottlings, die Thomas Ide entweder in Faßstärke oder mit 46,o Vol.-% abfüllen läßt. Die Malts werden nicht kühlgefiltert und auch nicht gefärbt... Zu meiner eigenen Schande muß ich gestehen, daß ich selbst zuvor auch erst zwei dieser Tropfen bei einer Messe verkostet hatte... Die anderen waren auch mir gänzlich unbekannt! - Umso mehr war ich jedoch gespannt! Zurecht, wie sich zeigen sollte...
Wir verkosteten hier:
MORTLACH (19 yrs./199o) Refill Sherry Butt (46,o Vol.-%)
GLENTURRET (16 yrs./1992) Refill Sherry Cask) (46,o Vol.-%)
GLENGOYNE (13 yrs./1997) First Fill Oloroso Sherry Cask (53,8 Vol.-%)
GLEN GRANT (19 yrs./1991) Bourbon Cask (54,8 Vol.-%)
SPRINGBANK (1o yrs./1998) Sherry Cask (53,5 Vol.-%)
BOWMORE (12 yrs./1998) Bourbon Cask (57,6 Vol.-%)



www.whisky-chamber.de


25. bis 27. November 2o11 - "13. InterWhisky" in Frankfurt/Main

Die "13" war kein schlechtes Omen... Nach dem letztjährigen Event war ja so manche Frage aufgetaucht und auch gestellt worden: "Quo vadis, InterWhisky?" - Nun, ich denke nach diesen drei Tagen kann man diese Frage ohne zu zögern beantworten: in die Zukunft... Ja. Das Interesse an der gebrannten Spirituose ist nach wie vor riesig! Die Großen der Branche gaben sich auf der Messe wieder (!) ein Stelldichein, viele mittlere und kleine Firmen hatte man als Aussteller dazugewinnen können und - nicht ganz unwesentlich! - die deutschen Destillerien waren stärker als sonst in das Geschehen mit eingebunden...

Wie schon zur guten Tradition geworden, war ich auch bei der "13. InterWhisky" am Stand von ANDREA CAMINNECI zu finden und half dort mit, die neuen Bottlings von GLENGLASSAUGH, dem SCOTTISH LIQUEUR CENTRE und von WINE & SPIRITS PARTNER zu präsentieren... Zudem begab ich mich auf die Suche nach DEN Neuigkeiten der Messe... Und da gab es so einige... Ich glaube, daß ich auf noch keiner Messe so viele unterschiedliche Whiskys wie diesmal verkostet habe. Ich machte dieses Mal auch ein "Master-Class-Tasting" (Glenglassaugh) mit, das leider viel zu wenig Zeit für die Ausführungen von Stuart Nickerson hatte. Und ich pflegte meine Kontakte zu Whisky-Freunden und unabhängigen Abfüllern... Sie alle aufzählen zu wollen, wäre fast eine Auflistung des "Who is who?" der deutsch-schottischen Whisky-Szene... Dennoch will ich ein paar herausheben: besonders gefreut habe ich mich, walbaer, Egon, Hartmut & Moni und Glenpitt getroffen zu haben... Mark von Glenturret sowieso! Und auch Kenny MacKay, Stuart Nickerson und Andrea... Ach, und veloce & schnapsverkoster, Didi & Corinna von Alba, Keeper Stefan und Gerd von Prineus, Alexander Mayke, Heinfried Tacke, Karl Rudolf, Bernhard Schäfer, ... und mir fallen bestimmt noch 2o weitere ein, die mir nun hoffentlich nicht böse sind, daß ich sie nicht genannt habe.
"Germany´s Best Whisky Bar 2o11" wurde auch wieder gewählt - und den Pokal durfte ich (sozusagen als Staffelstab) an den "Green Island Pup" in Zeitz weiterreichen...

www.interwhisky.com

3. Dezember 2o11 - SOLO-MUSIK-KABARETT mit Bernd Barbe

Bereits zum zweiten Male gab BERND BARBE, geborener "Ossi" und nun in Hessen lebender Musiker und Kabarettist, im Keller der "No.2 - Die Altstadtkneipe" seine Visitenkarte ab. Leider strömten die Besucher trotz idealen Winter-Wetters und des vor den Toren der Kneipe gerade eröffneten Weihnachtsmarktes nicht wie erhofft und gewünscht in den Underground des Gemäuers... Dabei wäre ein etwas zahlreicheres Publikum für den sich mit Schnupfen und Grippe quälenden und kämpfenden Bernd Barbe schon verdient gewesen...

So aber wurde es zu einem fast schon intimen, sehr angenehmen, warmen und nahen „SOLO-MUSIK-KABARETT-ABEND“ mit BERND BARBE. Er bot sein aktuelles Programm („Die romantische Hausschlachtung“) dar, präsentierte Lieder über russische Auftragskiller, deutsche Krankenhäuser und Fußball spielende Frauen... Barbe macht wirklich Spaß - denn man spürt sofort, daß er erlebt hat, worüber er singt und spricht. Ob es dabei um Supermarktprospekte, Ost–Westdeutsche-Liebes-Beziehungen oder exportierte Arbeitsplätze geht - jedes Thema behandelt er mit Humor und Hingabe. Barbe selbst sieht sich so als männliches Sandkorn im Rad des Turbokapitalismus, und immer wenn er wieder mal gedrückt und gequetscht wird, kommt ein Lied dabei heraus. Es wurde jedenfalls ein Abend, bei dem ein interaktives authentisches Musik-Kabarettprogramm mit Spaß und Intelligenz geboten wurde. Und das war dann auch: Keine Kunst, sondern – Notwehr! Bernd Barbe ist inzwischen Gewinner des Leipziger Kautsch - Liedermacherwettbewerbes 2008 und der Rodgau Comedy Stage 2009 geworden. Und wer ihn erlebt hat, weiß auch warum...


www.berndbarbe.de


1o. Dezember 2o11 - SACHSEN-WEIHNACHTS-TASTING

Die sächsischen (und rand-sächsischen) Foren-Mitglieder der beiden wichtigsten Whisky-Foren (Cutty Sark bzw. Der Whisky) trafen sich am 1o.12. noch einmal vor dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel, um in gemütlicher Runde den einen oder anderen Dram zu genießen, neue Foren-Mitglieder persönlich kennenzulernen, alte Bekanntschaften aufzufrischen und und und...

Die sächsischen (und rand-sächsischen) Mitglieder der beiden wichtigsten Whisky-Foren (Cutty Sark bzw. Der Whisky) trafen sich noch einmal vor dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel, um in gemütlicher Runde den einen oder anderen Dram zu genießen, neue Foren-Mitglieder persönlich kennenzulernen (Harald aus Biberach oder Falko aus Leipzig), alte Bekanntschaften aufzufrischen und und und...
Außerdem gab es ja noch ein tolles Ergebnis und einen tollen Preis zu feiern - immerhin wurden die "Säggsschen Wissgievornischdor" beim "Whisky Cup 2o11" (einer "Blind"-Verkostung von vier schottischen Single Malts) punktgleich mit dem Gewinner des Cups grandioser Zweiter! Und die Sachsen dürfen sich als wahrer Gewinner dabei fühlen: immerhin haben sie damit nicht die Arbeit, den Cup nächstes Jahr ausrichten und durchführen zu müssen. Und sie können wieder mit-tasten und -raten...
Am 1o.12.2o11 traf sich jedenfalls eine gemütliche Runde. Und in aller Ruhe verkosteten wir bis in die frühen Morgenstunden hinein:

1. GLEN MÜLSEN "Vintage 2o11" (4 yrs./2oo7) 45,8 Vol.-% New medium tosted oak/Wilthener Weinbrand-Finish (4 Bottles) :rauf: (nophy´s Whiskys werden immer besser... diesmal ist es allerdings so, daß die Nase schöner ist, als es der Geschmack einlösen kann... Mit sehr viel Zeit wird die Nase immer besser... Zum Ende hin sogar so gut, daß er sich in der folgenden Range nicht verstecken muß!)
2. IMPERIAL; Whisky-Fässle (16 yrs./1995) Bourbon Hogshead 53,9 Vol.-% :rauf: :rauf: (großes Kino! - vor allem, wenn man ihm Zeit läßt... Die Blumenwiese wird vor dem geistigen Auge im plastischer. Sehr spät auch Frucht & Hubba Bubba...)
3. GLEN MHOR; Vom Fass (4o yrs./1966) Sherry (???) Cask 57,o Vol.-% :rauf: :rauf: :rauf: ...und die Überraschung des Abends für mich! Geil: Malz, Holz, Rauch & Sherry (in genau DER Reihenfolge!) in einem sehr ausgewogenen und runden Verhältnis...
4. GLEN MHOR; Vom Fass (26 yrs./???) 45,o Vol.-% :no: zumindest in der Reihenfolge war der nichts für mich... allein für sich hätte er bestimmt ´nen Daumen bekommen - so aber waren die hefig-buttrigen Noten nicht das Wahre für mich)
5. GLEN GARIOCH; G&M "Secret Stills o6.o2 (14 yrs./1993) First Fill Sherry Butt No. 779 (86o Bottles) 45,o Vol.-% :rauf: :rauf: (sehr schöne Holz- und Sherry-Mischung! - aber auch ungewöhnlich für GG)
6. MACDUFF; Whisky-Doris (1o yrs./2ooo) "The Dram" Sherry Butt (12o Bottles) 5o,o Vol.-% :rauf: :rauf: (gatsby hat den gerade erst - und zwar sehr treffend! - beschrieben... Dem würde ich mich nochmal intensiver widmen wollen!)
7. SPRINGBANK; Whisky-Kanzler "Un-Collectable Collection" (8,5 yrs.) 5o,5 Vol.-% :rauf: :rauf: (zunächst hatte ich hier ein paar Probleme, einen Springer zu identifizieren... aber mit der Zeit... jawoll! Vor allem dann im Geschmack!)
8. ARRAN; OA (ohne Altersangabe) Port Cask Finish 5o,o Vol.-% :rauf: (sehr schön fruchtiger, sehr typischer Arran)...
9. CAMERONBRIDGE (Grain); Adelphi (3o yrs./1978) Single Cask No. 5 (238 Bottles) 56,6 Vol.-% :rauf: :rauf: (wieder einer dieser tollen alten Grains! Typisch Grain - aber tief und rund mit Kraft, Maronen und deutlichen Pilz-Noten!)
1o. GLENUGIE; IML "Dun Bheagan" (3o yrs./198o) Butt No. 5375 (6o6 Bottles) 5o,o Vol.-% :rauf: :rauf: (ohne Worte! - ein schöner Malt aus einer längst geschlossenen Destillerie)
11. MORTLACH; SSMC (13 yrs./1987) Sherry Cask No. 3635 (54,6 Vol.-%) :rauf: :rauf: (sehr, seht typische Mortie-Nase mit etwas Schwefel und Gummi... Im Geschmack ein Kracher! - mit ziemlicher Pfeffer-Schärfe)
12. GLEN GARIOCH; OA (alte o,75 Liter-Abfüllung) 1o yrs. (43 Gradi) :rauf: (tolle Nase - aber: im Geschmack hat er irgendwas, was mich störte... ?( )
13. TALISKER; OA "Distillers Edition" (2ooo/2o11) 45,8 Vol.-% :rauf: :rauf: (Jepp! - so wünsch ich mir ´nen Talisker!)
14. BENROMACH; David Stirk (11 yrs./1999) Cask No. 514 (381 Bottles) 55,2 Vol.-% :rauf: :rauf: (Wow! - das hätte ich von B. nicht erwartet... Eine runde und kräftige Sherry-Bombe mit jeder Menge Potential zum Spielen mit Wasser)
15. MORTLACH; Vom Fass (21 yrs.) Cask No. L o5/o4 + 43 (43,o Vol.-%) ?( (Hmmm. Der war mal nix. Vielleicht aufgrund der Sherry-Knaller oder der anderen Kracher zuvor... Den würde ich nochmal separat verkosten wollen... In dem Line Up starb er.)
16. BUNNY from Heaven; Anam na H-Alba :rauf: :rauf: (wow! - zu dem wurde schon viel geschrieben - besonders die Süße des Sherry imponiert hier!)
17. BUNNAHABHAIN; Whisky-Chamber :rauf: :rauf: (auch hier wurde schon viel geschrieben... die beiden zu vergleichen, fällt schwer - zumal sie eine völlig andere Charakteristik zeigen... dieser hier nimmt den Weg über die Röst-Aromen, Kaffee, Holz... Aber ebenfalls sehr schön!)
18. GLENFARCLAS; OA (15 yrs./1996) Sherry Casks 46, o Vol.-% :rauf: :rauf: gegen
19. GLENFARCLAS; OA (13 yrs.)1996) Sherry Casks 46,o Vol.-% :rauf: :rauf: (beide sind sich - verständlicherweise - sehr ähnlich... aber die 2oo9er Version gefällt mir ´nen Tick besser... Das ist Trinkstoff!!!)


17. Dezember 2o11 - IRISH FOLK MUSIC & KNEIPEN-MUSIK mit "Irish Rosarien"

Kneipen-Musik mit Irish Folk. Traditionelle irische Musik und Balladen. Und dazu passend Irischer Whiskey... Eigentlich (!) ein Selbstläufer in Delitzsch... Doch auch in der unmittelbaren Vor-Weihnachtszeit? Trotz Weihnachtsmarkt-Besuchen, Geschenke-Streß, Einkaufs-Rallye und Jahresendspurt im Beruf? - Wir hatten da so unsere Bedenken... Doch weit gefehlt! Die Bude war wieder einmal prall gefüllt. Und wer gekommen war, brauchte sein Kommen nicht zu bereuen... Die Hallenser Irish-Folk-Band "Irish Rosarien" zeigte, wie man in irischen Pubs die Stimmung anheizt... Und sie spulten ein fast pausenloses Programm herunter, in der die altbekannten Klassiker (z.B. "Whisky in the jar") natürlich nicht fehlen durften...


www.irish-rosarien.de


2o. Januar 2o12 - VOLVO-Clubabend mit "Gaumenfreude" im Kloster Nimbschen

Die Firma Gaumenfreude aus Grimma/Leipzig veranstaltet neben vielen anderen kulinarischen Veranstaltungen auch Whisky-Dinner und Club-Abende... Zu einem solchen hatten am 2o. Januar 2o12 auch die VOLVO-Autohäuser aus Deutschland ins sächsische Kloster Nimbschen geladen... Rocco Röder zauberte mit seiner Crew wieder einmal ein (im wahrsten Sinne des Wortes!) zauberhaftes Menü - und ich durfte mit meinen Whiskys einen entspannten und entspannenden Abend umrahmen und so manche Anekdote aus der Welt des Whisky zum besten geben... Bis spät in die Nacht hinein wurde dann noch an der Whisky-Bar probiert, am Roulette-Tisch gespielt oder das Glück beim Black Jack versucht...

Das kulinarische Programm des Abends bestand aus:

OPENER - Whisky-Bowle mit Erdbeeren, Himbeeren & Ananas
AUCHENTOSHAN "THREE WOOD"; OA (43,o Vol.-%)

PIKANT & KALT
Gebratenen Anti Pasti
Crosinis mit Lachs-Tatar und Frischkäse
Kleiner Salar Nicoise mit gebratenem Thunfisch
Saltimboca vom Hähnchen auf Tomatensugo

C&S-DRAM SPEYSIDE (9 yrs./2ooo) 3 Bourbon Casks (46,o Vol.-%)

HEISS & SCHARF
Karotten-Kokos-Ingwer-Suppe mit gebackener Garnele
Medaillon vom Iberico-Schwein auf Steinpilz-Risotto

DALMORE; OA - 12 yrs. (4o,o Vol.-%)
MACALLAN; C&S "Dram Collection" (12 yrs./1997) Hogshead No. 982 (55,4 Vol.-%)

SÜSS & KALT
Tiramisu Amarena
Panna Cotta mit Erdbeermark
Mini-Törtchen von Joghurt und Mango
Paprika-Himbeer-Eis mit Ananas-Salsa

BUNNAHABHAIN; C&S "Dram Collection" (12 yrs./1998) Sherry Puncheon No. 6o41 (52,2 Vol.-%)



21. Januar 2o12 - KONZERT & KNEIPEN-MUSIK mit "Plan Zwoo"

Die Band "Plan Zwoo" begeistert in No. 2... Oldies der 197oer und 198oer Jahre kommen gut an...

Die Band "Plan Zwoo" paßt nicht nur wegen ihres Namens perfekt in die Altstadtkneipe No. 2 in Delitzsch. Heinz, Verena, Tina, Hans, Helmuth und Frank trafen am Sonnabend mit ihren Oldies der 7oer und 8oer Jahre ins Schwarze. Das meinte auch Tine Backmann aus Schkeuditz: "Ich kenne die Band vom Peter-und-Paul-Stadtfest und bin von ihrer Musik begeistert. Die reißen einen einfach mit. Ich bin extra wegen der Band den weiten Weg von Schkeuditz gekommen." Von Radefeld hat es Thomas Gräfe in die gemütliche Gaststätte verschlagen. "Ich habe Plan Zwoo schon öfters gehört. In dieser Gaststätte bin ich jedoch das erste Mal. Die ist einfach Spitze. Das ganze Flair, das Essen schmeckt und die Bedienung ist sehr freundlich", so der Fan. - Plan Zwoo, das sind Heinz Barthel (Gitarrist) und gemeinsam mit Sängerin Verena Gräfe gleichzeitig auch Gründungs-Mitglied dieser Band. Dann zählen noch Sängerin Tina, Schlagzeuger Frank und die beiden Gitarristen Helmuth und Hans - und nicht zu vergessen: Tobias, der für die Technik verantwortlich ist, zur Gruppe. In dieser Besetzung sind sie nur ein "perfektes Team", stellte Barthel fest. Am liebsten treten sie in Delitzsch und Umgebung auf. Doch auch in Leipzig haben sie schon das Publikum begeistert. Ihren bisher größten Auftritt hatten die Hobby-Musiker 2o11 zum Peter-und-Paul-Fest. "Das war einfach super. So viele Menschen, die unserer Musik lauschten - und das trotz kräftigen Regens", freute sich Band-Mitglied Hans noch am Sonnabend...
www.planzwoo.de

28. Januar 2o12 - "1. Sachsen-Tasting"

Die sächsischen (und rand-sächsischen) Mitglieder der beiden Whisky-Foren (Cutty Sark bzw. Der Whisky) treffen sich seit dem Jahresanfang 2o12 einmal im Quartal, um in gemütlicher Runde den einen oder anderen Dram zu genießen, neue Abfüllungen kennenzulernen, rare Errungenschaften zu präsentieren, neue Foren-Mitglieder persönlich kennenzulernen, alte Bekanntschaften aufzufrischen und und und...
Und da die "Säggsschen Wissgievornischdor" beim "Whisky Cup 2o11" (einer "Blind"-Verkostung von vier schottischen Single Malts) punktgleich mit dem Gewinner des Cups grandioser Zweiter wurden, gilt es, diesen Vize-Titel zu verteidigen! Deshalb wurde nun auch fleißig trainiert...


1. BALBLAIR 2ooo, OA (1o yrs./2ooo) Refill Ex-Bourbon Barrels (43,o Vol.-%) ---> als Blindprobe! Hier holten die sächsischen Neuverpflichtungen übrigens 22 Punkte (nach der offiziellen Wertungsliste des Whisky-Cups... und ohne die noch möglichen Punkte für die Region, denn die war ja bekannt!)
2. BALBLAIR; C&S "Dram Senior" (21 yrs./199o) Refill (?) Sherry Butt No. 165 (56,1 Vol.-%) ---> ebenfalls als Blindprobe. Hier holten die "Nachwuchs-Sachsen" auch immerhin 19 Punkte!!! Ich war begeistert! - Und ich kann den anderen Mannschaften nur zurufen: zieht Euch warm an! Hier wächst was heran, was richtig Spaß macht!
3. GLENMORANGIE "Artein"; OA (15 yrs.) Bourbon Casks/Super Tuscan Wine Finish (46,o Vol.-%)
4. DEANSTON; OA (ohne Altersangabe - bottled 2o11) Virgin Oak Cask Finish (46,3 Vol.-%)
5. BEN NEVIS; Douglas McGibbon "McGibbon´s Provenance" (12 yrs./1998 - Autumn/Summer) Refill Hogshead No. DMG 7432 (46,o Vol.-%)
6. GLENFARCLAS; Anam nah-Alba "KPTC"-Bottling (9 yrs./2oo2) First Fill Oloroso Sherry Casks No. 2655 & 2658 (55,1 Vol.-%)

o4. & o5. Februar 2o12 - "WHISKY-TASTING No. 53"

"WHISKY-TASTING No. 53" - "The Independent Bottlers Part XX" - Thomas Klink mit "The Whisky Warehouse"

Thomas Klink aus Hamburg präsentierte bei uns zum 53. Whisky-Tasting die aktuellen Bottlings der Firma "THE WHISKY WAREHOUSE No. 8"
Im September 2o11 hatten wir uns auf dem "12. Cöpenicker Whiskyherbst" in Berlin kennengelernt... Zuvor schon war mir die eine oder andere Abfüllung vom "Whisky Warehouse No. 8" unter die Augen oder ins Glas gekommen. Nun aber bekamen diese Abfüllungen "Gesicht". Thomas Klink begeisterte mich mit seinem Engagement für die "Warehouse Collection", so daß wir uns schnell einig waren: Diese Abfüllungen müssen wir bei uns vorstellen! Gesagt, getan. Uber den Termin waren wir uns schnell einig - nur über die Bottlings noch nicht... Wer weiß schon im September des einen Jahres, was er im Februar des kommenden Jahres anbieten kann??? - Letztlich wurden mit den tollen Tropfen 2 unvergeßliche Abende daraus, in denen Thomas viele, viele Fragen zu beantworten hatte...

Wir verkosteten:
BALMENACH (1o yrs./2ooo) Sherry Octave Cask No. 131.377 (7o Bottles) 54,7 %
DEANSTON (13 yrs./1995) Refill Sherry Butt (546 Bottles) 6o,8 Vol.-%

BENRIACH (19 yrs./1991) Bourbon Barrel No. 32.281 (2o9 Bottles) 57,2 Vol.-%

MANNOCHMORE (19 yrs./1992) Bourbon Hogshead No. 6696 (118 Bottles) 49,5 %

DEW of BALLINDALLOCH – ein Malt aus einer für seine Sherry-Fass-Abfüllungen berühmten Destille (14 yrs./1997) Bourbon Hogshead No. 1371 (31o Bottles) 54,6 %

TOMATIN (28 yrs./1982) Refill Sherry Butt No. 29 (574 Bottles) 55,3 Vol.-%

GLENLIVET (34 yrs./1977) Bourbon Hogshead No. 19.861 (43,2 %)

www.whiskyw.de

1o. bis 12. Februar 2o12 - "12. Finest Spirits" in München

Vom 1o. bis 12. Februar 2o12 fand in München die "Finest Spirits" - das Bar- & Whisky-Festival - statt.

Ich war nun zum ersten Male Gast beim Münchener FINEST SPIRITS Festival - und ich muß sagen: ich war begeistert! Eine tolle Lokation mit einer großartigen Atmoshäre im MVG Museum, tolle Gastgeber mit den "Munich Spirits" und Veranstalter Frank Boehr, ein toller Aussteller-Mix mit mehr als 210 Edelspirituosen aus aller Welt und mit kulinarisch eng verwandten Themen Käse, Kaffee und Schokolade... Hier fanden sich Aussteller, die man so selten auf einer solche Messe erlebt - zum Beispiel den Käse-Stand von Susanne Hofmann, Chefin des Tölzer Kasladens auf dem Viktualienmarkt, Witzigmann-Autorin, Veranstalterin des Tölzer Käsefestivals und deutsche Käsepäpstin schlechthin. Schließlich gab es auch eine Dallmayr Havana-Lounge und die Whisky- & Schoko-Spezialisten der Villa Konthor und den Chocolatier Wolfgang Marx aus Nürnberg...


Und es wurden zur Messe die Ergebnisse einer Idee präsentiert, die “live” auf dem letzten Festival geboren wurde: mit bayerischen Bierfässern nach Schottland zu fahren, die Fässer dort mit ausgesuchtem Whisky zu füllen, reifen zu lassen – und als limitierte Festival-Abfüllung zurück nach München zu bringen. Beer goes Barley! Ein einzigartiges Projekt, das einzigartigen Whisky verspricht!!! Hier hatte man die Gelegenheit, den allerersten Glenglassaugh, der nach Wiederinbetriebnahme außerhalb der Brennerei verkauft wird, zu probieren...

www.finest-spirits.com

18. Februar 2o12 - Kneipen-Musik & KONZERT mit "GRACELAND"

Auch im Februar gab es für die Freunde handgemachter Live-Musik in der "No.2 - Die Altstadtkneipe" einen Termin, den man nicht vergessen dufte: der 18.o2.! An diesem Tage kamen Thomas Wacker & Thorsten Gary aus Bretten nach Delitzsch, um hier als Duo "GRACELAND" die unvergessenen Songs von "Simon & Garfunkel" zum Besten zu geben... 
www.graceland-online.de
"Sounds of Silence", "Mrs. Robinson" oder "The Boxer"... hießen die populärsten Songs von "Simon & Garfunkel", mit welchen sie in den 7oer Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt wurden... Inzwischen kennt diese Lieder jedes Kind. Und das spürte man auch wieder einmal an diesem Abend. "GRACELAND" (alias Thomas Wacker und Thorsten Gary) präsentierten aber auch viele weitere Hits dieses wohl erfolgreichsten Pop-Rock-Duos der Musik-Geschichte und legten dabei großen Wert auf eine nahezu originalgetreue Interpretation der Songs... Die erstaunliche Ähnlichkeit ihrer Stimmfarben mit jenen von Art Garfunkel und Paul Simon machten dies in dieser Form erst möglich... Ich war jedenfalls davon begeistert. Und spätestens bei "Bridge over troubled water" blieb dann kein Auge mehr trocken...

o3. März 2o12 - "Accoustic Young - Neil Young Songs unplugged" mit Andreas Schirneck

Andreas Schirneck spielt Neil Young - ruhige Songs zum Zurücklehnen in der No.2

"Andreas Schirneck präsentierte am Samstagabend in der Altstadtkneipe No. 2 "ruhige Songs zum Zurücklehnen", so der der Musiker selbst, von der kanadischen Rocklegende Neil Young. Mit "Comes a time" von dem gleichnamigen Album stimmte Schirneck die Zuhörer in Delitzsch auf sein Programm ein.

Beeindruckt von der "wunderschöne Location" spielte der sympathische Solokünstler querbeet durch die Schaffensjahre des Kanadiers. Dabei verzichtete er auf technisches Zubehör. Lediglich ein Verstärker, zwei Akkustik-Gitarren, ein Kapodaster und natürlich die Mundharmonika reichten aus, um die Stunden akustisch gehaltvoll zu füllen. Zwischen den musikalischen Interpretationen gab Schirneck Wissenswertes zu den Songs und selbsterlebte, lustige Begebenheiten zum Besten.

Bei "Out on the weekend", einem Stück von dem bis heute erfolgreichsten Neil-Young-Album "Harvest", erinnerte sich wohl mancher der fortgeschrittenen Generation an die AMIGA-Lizenzschallplatten. Der Gitarrenkünstler selbst hatte die Daten dazu genau im Kopf: "Das 1972 herausgebrachte Album erschien dann 1988 als AMIGA-Lizenz-Schallplatte in der DDR." Dem durchaus gemischten Publikum war wohl klar, was diese Zeitspanne zu bedeuten hatte. Diesem Album entstammte auch der Titel "Old Man", den er den Besuchern ebenfalls zu Gehör brachte.


www.andreas-schirneck.de

"Uraltsongs" aus den 196oer Jahren kramte der Thüringer aus der Mottenkiste hervor. Beispielsweise "Down by the River", der nach wie vor zu den größten Hits der eingefleischten Young-Anhänger zählt. Weitere Werke improvisierte der Musiker an diesem Abend aus der bis heute andauernden Schaffensperiode der Rocklegende.

Nach der Pause wurde Schirneck von seiner Lebensgefährtin Ina Broßmann unterstützt. Die sonst für die Technik Zuständige brachte sich gesanglich und per Effektinstrument ein. Daß es auch ganz ohne Stromkabel geht, bewies Schirneck mit seiner zwölfsaitigen Gitarre und "Harvest Moon" aus den 199oer Jahren. Ganz ohne Verstärker füllte seine Stimme, gepaart mit dem vollen Klang seiner "Sechs-Chörigen", die Altstadtkneipe in der Loberstadt aus.

Das Publikum dankte es ihm mit besonderem Applaus. Einfach nur Stimme, Gitarre und Mundharmonika - "weniger ist eben mehr" - das war wohl das Rezept, welches zum Gelingen dieses Abends beitrug. Von Ina Broßmann war zu erfahren: "Jedes Konzert ist individuell und nicht an ein festgeschriebenes Programm gebunden."

Bis auf den letzten Platz war die urige Kneipe besetzt und keiner der Anwesenden hat es wohl bereut, zuzuhören, als der Thüringer einen ganzen Abend lang die Songs des kanadischen Folkrockers durch den Raum schallen ließ."



1o. & 11. März 2o12 - "WHISKY-TASTING No. 54"

"WHISKY-TASTING No. 54" - "The Independent Bottlers Part XXI" - Doris & Herbert Debbeler mit ihren "Whisky-Doris"-Bottlings...

Mit diesem Tasting hatte ich mich gedanklich schon sehr lange herumgeschlagen... Mindestens seit jenem Zeitpunkt, als ich den legendären BALLINDALLOCH von Whisky-Doris im Glase hatte, dessen Flasche viel zu schnell einem Ende entgegen gegangen war...

Also hatte ich in einem der Whisky-Foren kurzerhand bei Whisky-Doris angefragt, ob denn ein Tasting möglich sei - und wurde prompt überrascht! Herbert Debbeler sagte sofort und ohne große Bedenken zu. Und er brachte auch seine (der Firma ihren Namen gebende) Whisky-Doris mit! Beide präsentierten sich und ihre Bottlings sehr zurückhaltend und sympathisch - und dennoch angenehm plaudern (und viel Wissenswertes mitteilend). Zum Beispiel über Horst (Hotte) Manthée, der für die Labels der Abfüllungen verantwortlich war - nun aber leider inzwischen verstorben ist. Und auch so manche Insider-Information zu einer der jeweiligen Destillen wurde preisgegeben... Die Zeit verrann jedenfalls viel zu schnell... Und so war der Abend mit leckeren Drams und angenehmen Menschen viel zu schnell vorüber. Ich würde gern wieder ein Tasting mit diesen beiden (und ihren tollen Malts!) veranstalten.


Wir verkosteten:

ARDMORE (19 yrs./1992) Bourbon Barrel No. 4652 (197 Bottles) 49,6 Vol.-%

TORMORE (16 yrs./1995) Bourbon Hogshead No. 2o.213 (132 Bottles) 53,4 Vol.-%

MACDUFF (11 yrs./2ooo) Refill Sherry Butt No. ??? (246 Bottles) 54,8 Vol.-%

MACDUFF (1o yrs./2ooo) First Fill Sherry Butt No. ??? (12o Bottles) 5o,o Vol.-%

LEDAIG (9 yrs./2oo1) Refill Sherry Butt No. ??? (212 Bottles) 5o,5 Vol.-%

INCHGOWER (28 yrs./1982) Bourbon Hogshead No. 6971 (192 Bottles) 56,6 Vol.-%

PORT CHARLOTTE (7 yrs./2ooo) Bourbon Hogshead No. 1171 (298 Bottles) 63,5 Vol.-%


www.whisky-doris.de

11. bis 18. März 2o12 - ST. PATRICK´s DAY MUSIC PARADES TOUR 2012

St. Patrick´s Day Tour 2o12 - eine Tour, die schön begann, endet tragisch...

Nach diesem Abend hatte ich eigentlich vorgehabt, noch mit ein paar Freunden aus dem Internet zu plaudern. Und ein paar Drams in geselliger Runde zu schlürfen... Statt dessen postete ich Ihnen den folgenden Text (den ich hier unverändert wiedergebe):


Aber es ist mir gründlich vergangen. Wir hatten heute (also: gestern - es ist ja schon nach Mitternacht!) "Heimspiel" bei unserer "St. Patrick´s Day Tour"... Ging auch gut los... Die Leute kamen, waren gut drauf. Hatten Lust auf Guinness, Irish Whiskey & Irish Folk... Die erste Band, die bei mir im Kneipchen spielte, war richtig gut und machte Lust auf noch mehr... Dann gab es Szenen-Wechsel. Und die Besucher strömten in die gegenüberliegende Kirche, wo Teil 2 des Programms (mit live-haftigen Iren und ´ner weiteren Irish Folk Band) stattfinden sollte. Während des zweiten Liedes muß dann ganz plötzlich der Gitarrist der Folk Band (gleichzeitig auch Organisator der Tour, langjähriger Freund und bisher Hans-Dampf in alles Gassen) während des Spielens vornüber gekippt sein... (Live-Beobachter sagten: es sah aus, als wolle er was am Verstärker nachregeln.)
Aber dem war nicht so... Er ist buchstäblich aus den Latschen gekippt.... Herzversagen... Trotz schnellster Versorgung (es war ein Rettungsschwimmer in der Technik-Crew) und dem Notarzt-Wagen nach nur 3 1/2 Minuten vor Ort konnte er auch nach über ein-stündiger Herzdruck-Massage und all dem anderen technischen Kladderadatsch nicht wieder zurückgeholt werden... Die Aufregung, das Durcheinander, die Tragik könnt Ihr Euch sicher vorstellen... Seine Frau war dabei. Und hat alles mit ansehen müssen... Seine besten Freunde... Und und und.
Erstaunlicherweise hatten alle (!!!) Besucher Verständnis dafür, daß wir das Programm dann nicht weiter durchgezogen haben... Erstaunlicherweise hat keiner gefragt, ob er sein Geld zurück bekommt... Erstaunlicherweise war überhaupt alles, was danach noch passierte sehr taktvoll, sehr warm und (wie ich fand) der Situation angemessen... Wobei - was ist einer solchen Situation angemessen???
Die weitere Tour ist nun natürlich gekanzelt... (...) Er, Georg Naumann, war ja auch ein Freund von mir... Die Hallenser hier (Lothar, Marion, Cherry-Lady) kannten ihn wahrscheinlich auch... Er war es, der im Osten Deutschlands den überhaupt ersten Irish Pub eröffnete seinerzeit... Ach, Sch...!!! 


www.rosarien.de/www.rosarien.de//aktuell.html

Es hätte eine so schöne Tour werden können…

Und eigentlich war alles dafür angerichtet. Die Lokalitäten (schöne alte Gebäude, zum Teil Kirchen, mit toller Atmosphäre und Ausstrahlung) waren gut ausgewählt und harrten ihrer Gäste. Die Musiker (Irish-Folk-Barden von den „Irish Rosarien“ aus Halle, von „Tunichtgut“ aus Sangerhausen und der irischen Familienband „Boxty“ sowie Thomas Loefke) hatten sich bereits die zwei Tage zuvor in Braschwitz und Altenburg warmgespielt und – sofern zum ersten Male bei der Tour – untereinander kennengelernt. Die Leute hinter den Kulissen (Techniker, Konzert-Veranstalter, Caterer) waren gut vorbereitet und eingestimmt…

Alle warteten nur auf den Beginn der Tour, die sich zum zweiten Male durch den mitteldeutschen Raum (11.3. in Delitzsch, 13.3. in Sangerhausen, 15.3. in Weißenfels, 16.3. in Halle, 17.3. in Aschersleben und 18.3 in Dessau) bewegen sollte…

Und dann das: während des Konzertes in Delitzsch starb ganz unvermittelt und ohne ein Anzeichen der Vorwarnung der „Kopf“ des Ganzen, Organisator der Tour und Headliner der „Irish Rosarien“, Freund und Kollege, GEORG NAUMANN.

An dieser Stelle möchte ich an ihn erinnern. Georg, Du bist und bleibst unvergessen!

 

  


www.halleforum.de/nachrichten/kultur/36740/Georg-Naumann-gestorben.html

24. & 25. März 2o12 - III. Whisky-Festival in Dresden-Radebeul (Hotel Goldener Anker)

Bereits zum dritten Male richteten die Mannen und Madeln um die beiden Köpfe der Radebeuler "Schmiede", Peter Krampen und Ralf Morgenstern, ein immer noch kleines, aber schon sehr gut angenommenes Whisky-Festival aus...

Zum bereits dritten Mal fand das Whisk(e)y-Festival im Goldenen Anker Altkötzschenbroda statt. Nach dem großen Andrang im letzten Jahr wurde sogar ein dritter Raum benötigt, damit alle Aussteller Platz fanden.

Traditionell wurde das Whiskymessenwochenende mit einer Session in der Schmiede eröffnet. In der bis zum letzten Platz vollen Stube herrschte beste Laune und Stimmung und so manch Fass Guinness wurde geleert und auch die Whisky-Flaschen in der Bar wurden schon ordentlich durcheinander gewirbelt.

Die Gäste konnten wieder verschiedenste Whiskys probieren und auch die ganze Flasche mit nach Hause nehmen. Whiskyliebhaber konnten mit anderen über ihre Lieblingsdestillerien philosophieren, Neuigkeiten aus den Destillen erfahren oder einfach wieder alte Bekannte von anderen Whiskymessen wiedersehen.

Freitag und Samstag Abends gab es zudem die Möglichkeit mit dem Whisky-Bus die Umgebung von Radebeul zu erkunden und dabei ein paar Whiskys zu probieren.

Viele interessante Gespräche konnte man an den Ständen hören. Die Stimmung war wieder sehr ausgelassen!

Ein kleines Highlight war dieses Jahr der Messewhisky. Der Käufer konnte nicht einfach eine Flasche erwerben, nein, er durfte Sie sogar selber abfüllen und ettiketieren! Zwei Fässer gab es, am ersten Tag einen 14 jährigen Altkötzschenbrackla, nachgereift in einem Sherry-Fass sowie am zweiten Tag dann einen 12 Jährigen Altkötzschenbrackla. Beide Whiskys sind aus dem Hause Royal Brackla und waren im Vergleich zum Messewhisky des letzten Jahres nochmals eine Steigerung.

Neben den vielen Whisky-Ständen gab es natürlich auch wieder gute Musik von Flaxmill und The Flowing Tide. Mal spielten Sie im großen Saal, mal im kleinen und hin und wieder spielte Flaxmill mit Flowing Tide zusammen. Selbst eine gerissene Harfensaite brachte die Harfe nicht zum Schweigen, nach kleiner Improvisation wurde ein passabler Ersatz für die Saite gefunden.

Bei schönstem Wetter drehten auch die Schwäbischen Schotten aus Bad Saulgau, die Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp-Pipers, ein paar Runden um den goldenen Anker.



3o. & 31. März 2o12 - WHISKY-DINNER im Kloster Nimbschen

"WHISKY-DINNER DeLuxe" im Kloster Nimbschen (bei Grimma)

Erstmalig war ich nun mit Rocco Röder, dem Chef der GAUMENFREUDE, fremdgegangen...

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen führten wir unser "Whisky-Dinner deLuxe" zunächst am Freitag, dem 3o. März, in Schönau (in der Lausitz - fast an der polnischen Grenze!) und am Samstag, dem 31. März, im Kloster Nimbschen (bei Grimma) durch...

Wie jedes Mal waren es auch diesmal kulinarische Highlights für Nase und Gaumen!


Das Dinner sah folgenden Ablauf vor:

1. Whisky-Bowle zum Entree (wie immer!)

2. Sashimi Lachstürmchen (gebeizter Orangenlachs)

3. ISLAY SINGLE MALT Edition No. 1 (Bowmore) – C&S “Dram Regional” 13 yrs./1998 (only 3 casks) 46,o Vol.-% (1.378 Bottles)

4. Kartoffel-Süppchen mit schwarzen Trüffeln, Kräutern & Lamm und weißem Trüffelschaum

5. MACALLAN – C&S „Dram Collection“ 12 yrs./1997 (Hogshead No. 982) 55,4 Vol.-% (274 Bottles) – 15.1o.1997 – 24.o2.2o1o

6. Mais-Poularde an Frühlingsboten (frische Gemüse der Saison mit Salbei und luftgetrocknetem Schinken)

7. ARRAN – C&S „Dram Collection“ 14 yrs./1997 (Sherry Butt No. 686) 56,8 Vol.-& (267 Bottles) – 19.o5.1997 – o9.o1.2o12

8. Geschmortes Ochsenbäckchen mit Tempranillo-Rotweinjus und kräftigem Wurzelwerk sowie mit Bärlauch-Kartoffelpürree

9. DEW OF BALLINDALLOCH (Glenfarclas) – “The Whisky Warehouse No.8” 14 yrs./1997 (Bourbon Hogshead No. 1371) 54,6 Vol.-% (31o Bottles) – o5.o3.1997 – 18.11.2o11

1o. Gaumenfeude-Mini-Patisserie mit Schokoladen, Nüssen & Früchten...

11. GLENFARCLAS – “Anam na H-Alba for Kirchhellener Private Tasting Circle“ 9 yrs./2oo2 (First Fill Oloroso Sherry Casks No. 2655/2658) 55,1 Vol.-% (677 Bottles)

12. GLENGLASSAUGH Sloeberry Liqueur – The Scottish Liqueur Centre (New Spirit von Glenglassaugh mit Schlehen) 24,o Vol.-%


www.gaumenfreude.net

14. April 2o12 - KONZERT & KNEIPENMUSIK mit Christian "Soryeah!" Sorge

Christian "Soryeah!" Sorge mimt den Keith Richard in der "No. 2"

"Christian Sorge begeistert mit seinen Gitarren...

Sorge, daß er beim Delitzscher Publikum in der Altstadtkneipe No.2 nicht ankommen könnte, mußte sich Christian Sorge nicht machen. Obwohl er sich bisher vor allem als Gitarrist der Rolling-Stones-Cover-Band "Starfucker" einen Namen machte, bewies er am Sonnabend, daß seine Bandbreite viel größer ist. "Ich spiele allerdings erst seit Kurzem auch allein", bekannte der 47jährige Hallenser, der sich dem Blues und klassischem Rock besonders verbunden fühlt.

Mit viel Erfolg. Denn schon einer seiner ersten Auftritte brachte ihm so viel gute Mundpropaganda ein, daß er von Altstadtkneipenwirt No. 2, Jens Fahr, blind engagiert wurde. Und dieser strahlte am Ende des Konzertes: "Das war einfach toll." Und der Wunsch des Musikers, daß sein erster Auftritt in der ihm bis dato völlig unbekannten Kneipe nicht sein letzter gewesen sein muß, freute den musikbegeisterten Wirt natürlich auch. "Vielleicht läßt sich ja schon zum Peter-und-Paul-Fest was machen", überlegte er noch an diesem Abend.

Da hatte der Gitarrist, der mit 13 Jahren seinen ersten Auftritt bestritt, die Leute mit Liedern, die ihm was bedeuten (und ohne festes Konzept) in die Welt der Altmeister mitgenommen.  Mit dem großen Elvis beginnend, spielte er anschließend als Keith Richards mit dem Feuer (Play with fire), hauchte dann J.J.Cale´s Kokainnebel ins Mikro. Auch der kleine rote Hahn von Howlin´ Wolf (Little Red Rooster) kam am Sonnabend wie der Solitary Man von Johny Cash oder auch Titel von Bob Dylan zu Ehren. Er streichelte, griff, zupfte, schlug und liebkoste abwechselnd seine beiden mitgebrachten Gitarren mal sanft und zärtlich, mal flott und fordernd.

Rund zwei mal eine Stunde Konzert zauberte dem Künstler nicht nur Schweißtropfen auf die Stirn - es verführte das Publikum in dem leider nicht restlos ausgefüllten Lokal auch zum Klatschen und zu Zugabe-Rufen. Am Ende war damit auch der Beweis angetreten: Es gibt wohl genauso viele Arten, einer Gitarre Töne zu entlocken, wie es bei Jens Fahr in der Altstadtkneipe Whisky-Sorten gibt."